Trotz Sanktionen: Pro-Kopf-Einkommen in Nordkorea 2016 gestiegen

Trotz Sanktionen: Pro-Kopf-Einkommen in Nordkorea 2016 gestiegen
Börse in Tokio, Japan, 15. September 2017.
Das nordkoreanische Pro-Kopf-Einkommen stieg im Jahr 2016 auf 1.340 Dollar (1,46 Millionen Won) und die Wirtschaft wuchs um 3,9 Prozent in 2016, trotz Sanktionen. Aber ein Vergleich mit dem Süden zeigt die wirtschaftliche Kluft auf. Die USA wollen Nordkorea weiter isolieren.

Die Jahre der Trennung zwischen Nord- und Südkorea können nicht die fundamentalen Ähnlichkeiten des geteilten Landes nichtig machen. Die Zahlen von "Statistics Korea" aber zeigen die wirtschaftliche Kluft zwischen den beiden Ländern auf. Die Amerikaner planen Nordkorea noch weiter zu isolieren, um die Regierung Pjöngjangs auf diese Weise von ihrem Raketenprogramm abzubringen. 

Trotz Sanktionen wuchs die Wirtschaft des isolierten Nordens 2016 leicht an. Die "DPRK" (Nordkorea) zählt derzeit 24,9 Millionen Einwohner, Südkorea 51,25 Millionen. Auf 100 Einwohner kommen im Süden 122,65 Mobilfunkverträge, im Norden sind es 14,26. 

Der Flugzeugträger USS Ronald Reagan und der Arleigh Burke Zerstörer USS Stethem auf der Route zur koreanischen Halbinsel, 18. Oktober 2017.

Im Vergleich zum Süden sind die Pro-Kopf-Einkommen Nordkoreas nur ein Bruchteil dessen, was Südkoreaner verdienen, in Zahlen: 3,8 Prozent. Die Staatseinnahmen beliefen sich auf 36,37 Billionen Won in 2016, die nordkoreanische Wirtschaft wuchs um 3,9 Prozent. Das südkoreanische Handelsvolumen umfasste 902 Milliarden Dollar, Nordkoreas 6,5 Milliarden Dollar. Nordkorea drohte den USA, dass eine Seeblockade die Amerikaner an den Rand eines Krieges bringen würde.