Nordkorea warnt Trump: Seeblockade bringt USA an den Rand eines Nuklearkriegs

Nordkorea warnt Trump: Seeblockade bringt USA an den Rand eines Nuklearkriegs
Der Flugzeugträger USS Ronald Reagan und der Arleigh Burke Zerstörer USS Stethem auf der Route zur koreanischen Halbinsel, 18. Oktober 2017.
Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hat eine Warnung der Regierung verbreitet, die sich an Präsident Trump richtet. Der US-Präsident befände sich am Rande eines Nuklearkriegs, indem er sich an einer Seeblockade versuche. Russland empfiehlt sich als Vermittler zwischen den Parteien.

Pjöngjang werde sich einer "schonungslosen Selbstverteidigung" gegen die Seeblockade bedienen, da es diesen Schritt der Amerikaner als einen "Schritt des Krieges" wertete. Für Nordkorea ist die Seeblockade eine Verletzung der Souveränität. Der amerikanische Außenminister sprach nach dem letzten Raketentest der Nordkoreaner von einem "Recht, den Transport von Gütern auf See" von und nach Nordkorea abzufangen. Der russische Präsident Wladimir Putin warnte, dass Nordkorea nun in eine Position getrieben wurde, die ihnen "keine andere Möglichkeit lässt, als Waffen zur Massenvernichtung und Raketentechnologie" zu bauen.   

US-Außenminister Rex Tillerson während seiner Rede beim Atlantic Council

Beide, Nordkorea und die USA, rief Putin zur Mäßigung auf. Jeder sollte sehr vorsichtig im Bezug auf die Situation auf der koreanischen Halbinsel sein: 

Ein Start aus Nordkorea könnte katastrophale Folgen haben. 

Die Kommentare Rex Tillersons kamen nur einen Tag, nachdem dieser noch von einer Bereitschaft zur Diplomatie gesprochen hatte. Heather Nauert wägte ab. Gespräche könnten erst nach der Aufgabe des Raketenprogramms stattfinden. Moskau hatte angeboten Gespräche zwischen Pjöngjang und Washington zu fördern. Russland und China haben sich für einen Plan ausgesprochen, in dem die USA mit Südkorea auf Manöver in der Region und Nordkorea auf weitere Raketentests verzichten wird. Aber die USA widersprachen den Plänen. 

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