Venezuelas Präsident Maduro dankt Trump: Er hat mich weltberühmt gemacht

Venezuelas Präsident Maduro dankt Trump: Er hat mich weltberühmt gemacht
Hat seinen Sinn für Humor scheinbar nicht verloren: Venezuelas Präsident Nicolas Maduro.
Der venezuleanische Präsident Nicolas Maduro bedankte sich am Sonntag bei Donald Trump. Dessen Aussagen über ihn brachten seiner Person mehr Ruhm ein. In Russland besprach Maduro Handelsgeschäfte. Eine Abhängigkeit vom Dollar will er bei künftigen Handelsgeschäften vermeiden.

Nicolas Maduro nach seiner Rückkehr aus Russland:

Es ist eine Ehre für mich, dass der Kopf des Imperiums mich jeden Tag erwähnt. Das heißt, ich mache etwas richtig."

Donald Trump sei zum Kopf der venezuleanischen Opposition avanciert:

Er hat mich auf der Welt berühmt gemacht. Jedes Mal, wenn er mich erwähnt, lieben sie mich mehr."

In Russland besprach Maduro mit Präsident Putin die Möglichkeit eines Handels venezuleanischen Öls mit Rubeln aufgrund der US-Sanktionen. Dank der trumpschen Sanktionen, so Maduro, eröffne sich eine neue Welt. Auch Maduro erhoffe sich die Abkehr vom Dollar. Künftige Handelsgeschäfte sollen auf dem Euro, dem Yen und Rupien fußen. Am 15. Oktober wird sich Maduros Regierung in Regionalwahlen der Opposition stellen:

Die Wahlen der Gouverneure in den 23 Bundesstaaten finden am Sonntag, dem 15. Oktober, statt",

so die offizielle Erklärung des Nationale Wahlrats (CNE). 18,9 Millionen Menschen sind zur Wahl aufgerufen. Der Wahlkampf läuft noch bis zum 12.Oktober.

In einer TV-Show beschuldigte Maduro seine Gegner der Sabotage durch die Durchtrennung von Stromkabeln. Sein Vize, Tareck el Aissami, sagte, dass Oppositionelle wegen einer Explosion verantwortlich gemacht werden, in der Anfang des Jahres sieben Polizisten verletzt worden sind.

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