Australien bietet an, philippinische Truppen im Kampf gegen den Islamischen Staat zu trainieren

Australien bietet an, philippinische Truppen im Kampf gegen den Islamischen Staat zu trainieren
Ein philippinischer Soldat in Marawi, 1. Juli 2017.
In der philippinischen Region Marawi kämpft das Militär gegen IS-Extremisten. Der Kampf dauert schon seit 100 Tagen an. Australien will helfen und das Militär auf den Philippinen trainieren. Australien fürchtet sich vor einer neuen IS-Basis in Asien.

Australien unterhält ein Verteidigungsprogramm mit Manila und hat bereits zwei AP-3C Orion Überwachungsflugzeuge geliefert, die das philippinische Militär gegen die Islamisten im Land unterstützen sollen. 

Die australische Außenministerin Julie Bishop

Wir wären bereit, die Philippinen auf die gleiche Weise zu unterstützen, wie wir den Irak unterweisen, unterstützen und trainieren. 

Australische Truppen, die sich im Kampf gegen den Islamischen Staat auf den Philippinen beteiligen, schließt Bishop aus. 

Bilder eines getöteten Jugendlichen, Caloocan, Philippinen, 30. Dezember 2016.

Am 23. Mai rief Duterte das Kriegsrecht aus und verlängerte dies bis Dezember. Duterte warnt davor, dass der islamische Staat versucht, sich in Mindanao zu etablieren. 

Bilder aus Marawi mit IS-Kindersoldaten:

Der IS rief islamische Extremisten in einem Video dazu auf, sich dem Kampf um Marawi anzuschließen. Das Video ist sieben Minuten lang und wurde von dem IS Al-Hayat Medienzentrum produziert. Den Aufruf im Video übernimmt ein Kämpfer aus Marawi, Abel-Yaman. Er richtet sich besonders an "muslimische Brüder" in Indonesien, Malaysia, Brunei, Thailand und Singapur. Zu sehen in dem Video sind getötete philippinische Soldaten und Märtyrer sowie die Zerstörung einer Kirche. Ein Kreuz wird von der Wand gerissen, eine Statue der Jungfrau Maria zerstört und Poster des Papstes vernichtet. 

Wir werden uns rächen... Wir werden, so Gott will, in Rom sein. 

Auch Australien und Duterte wird gedroht, die sich mit den Amerikanern verbündet haben.