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Über 100 Tote nach schwerem Erdbeben der Stärke 7,0 in der Region Sichuan vermutet

Über 100 Tote nach schwerem Erdbeben der Stärke 7,0 in der Region Sichuan vermutet
Eine Frau sucht vergeblich nach ihrem vermissten Kind infolge eines Erdbebens in Sichuan, China, 17. Mai 2008.
Das Epizentrum lag in der Stadt Guangyuan in zehn Kilometern Tiefe. Das chinesische Erdbebenzentrum bewertete das Erdbeben mit 7,0 auf der Richterskala. Das Beben ereignete sich gegen 21.19 Uhr Ortszeit. Aufgrund unzugänglicher Bergregionen konnten Opferzahlen nur geschätzt werden.

Zunächst hieß es im Staatsfernsehen der Region Sichuan, dass vier Menschen durch das Erdbeben ums Leben kamen und 30 verletzt wurden. Die Regierung aber geht mittlerweile davon aus, dass mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sein könnten. 

Die Behörden haben Evakuierungen angeordnet, einige Häuser sind eingestürzt. Derzeit befinden sich in der Region rund 38.000 Touristen. 

In Sichuan kommt es immer wieder zu Erdbeben. Im Mai 2008 tötete ein Beben nahezu 70.000 Menschen. 

Video eines Touristen zum Zeitpunkt des Erdbebens: 

Evakuierungen in Jiuzhaigou:

Feuerwehrleute im Einsatz: 

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