Kim Jong-uns Rakete gefährdete angeblich Passagiermaschine der Air-France mit 323 Menschen an Bord

Kim Jong-uns Rakete gefährdete angeblich Passagiermaschine der Air-France mit 323 Menschen an Bord
Eine nordkoreanische Rakete, 30. Mai 2017.
Der jüngste Raketentest Nordkoreas war gut von der japanischen Küste aus zu beobachten. Die Rakete landete im japanischen Meer. Offenbar aber entging eine Passagiermaschine der Air France nur knapp einer Katastrophe. Wenige Minuten später passierte diese die gleiche Stelle.

Der letzte Raketentest Pjöngjangs war erfolgreich. Mit einem Festbankett zelebrierten Ingenieure und hohe Regierungsbeamte der nordkoreanischen Regierung die Hwasong-14-Rakete, die am Ende ihres Fluges unweit der japanischen Küste ins Meer stürzte. Aber eine Passagiermaschine der Air France entging nur knapp einer Katastrophe. 

Die 323 Passagiere der Air France Maschine passierten nur 5 bis 10 Minuten nach der nordkoreanischen Rakete das Gebiet über dem japanischen Meer. Die Rakete schlug im Japanischen Meer um 11:27 Uhr Ortszeit nordwestlich der Okushiri-Insel ein. Das Flugzeug, Air France 293, war von Tokio auf dem Weg nach Paris unterwegs. Die Air France Maschine war 110 Kilometer weiter nördlich, als die nordkoreanische Rakete ins Meer stürzte. 

Air France wiegelte alle Anspielungen auf eine Gefährdung ab. Die Airline würde ihre Fluggebiete immer wieder überprüfen und somit für die Sicherheit ihrer Fluggäste sorgen. Gegenüber den "ABC-Nachrichten" sagte Air France: 

Darüber hinaus überprüft Air France in Zusammenarbeit mit den Behörden ständig potentiell gefährliche Überführungszonen und passt seine Flugpläne dementsprechend an.

Da die nordkoreanischen Raketentests meist ohne Ankündigung des Zeitpunkts und der Flugroute erfolgen, ist es Fluggesellschaften wahrscheinlich trotzdem unmöglich, solche Gefahren vorauszusagen. 

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