US-Senator Graham: Lasst uns Nordkorea zerstören, Tausende werden sterben, aber dort, nicht bei uns

US-Senator Graham: Lasst uns Nordkorea zerstören, Tausende werden sterben, aber dort, nicht bei uns
"Es gibt sie, die militärische Lösung", dies sagte der US-Senator Lindsey Graham in einem Fernsehinterview und betonte, Präsident Trump hätte ihm gegenüber persönlich versichert, dass er bereit sei gegen Nordkorea in den Krieg zu ziehen.

Es gibt sie, die militärische Option, das nordkoreanische Programm zu zerstören und Nordkorea selbst. Er (Donald Trump) wird es nicht erlauben, dass dieser verrückte Typ (Kim Jong-un) eine Rakete hat, die die USA treffen könnte. Wenn es einen Krieg geben wird, um ihn zu stoppen, dann wird es dort drüben sein. Wenn Tausende sterben, werden sie da drüben sterben - sie werden nicht hier sterben, so Graham im Interview mit den NBC-Nachrichten: 

Die Chinesen könnten Trump davon abhalten, einen Krieg in Korea zu beginnen. Aber gerade hier hatte Trump seine Enttäuschung geäußert und es besteht die Gefahr einer Entfremdung zwischen Peking und Washington.

Ein Mann läuft am Schaufenster einer Wechselstube vorbei, Hong Kong, China, 13. August 2015.

China muss in Bezug auf Nordkorea aus eigenem Interesse den Status-quo beibehalten. Der US-Senat versuchte jüngst, den Handlungsspielraum Trumps einzugrenzen. Neue Sanktionsvorhaben gegen Russland, Nordkorea und den Iran dürfen künftig nicht ohne die Stimme des Kongresses wieder aufgehoben werden.  

Der Senator Charles Schumer (Distrikt New York), schickte Trump am Dienstag einen Brief, in welchem er den Präsidenten bat, alle chinesischen Fusionen und Übernahmen in den USA aufzuhalten. Damit soll den Chinesen "eine klare Botschaft" vermittelt werden, da sie sich aus US-amerikanischer Sicht nicht genügend gegen das nordkoreanische Raketenprogramm eingesetzt haben. 

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, lehnt die "Theorie der chinesischen Zuständigkeit" ab. Anfang Juli sagte er, dass die Amerikaner im Bezug auf Nordkorea nichts getan hätten und nun von China erwarteten die ganze Arbeit zu verrichten. China fürchtet, selbst ins Visier Kim Jong-uns zu geraten, und will einen Flüchtlingsstrom aus Nordkorea vermeiden, der zu ökonomischen und sozialen Problemen, bis hin zu Unruhen im Land führen könnte. Ein geeintes Korea würde bedeuten, dass US-Militär direkt vor Chinas Grenze stationiert werden würde. Auch dies ist keine Option für China. 

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