Philippinen: Präsident Duterte muss US-Militärhilfe akzeptieren, auch wenn er sie nicht will

Philippinen: Präsident Duterte muss US-Militärhilfe akzeptieren, auch wenn er sie nicht will
Duterte lauscht den Worten nationalen Polizeichefs Ronald Dela Rosa während einer Pressekonferenz in Manila, Philippinen, 19. Januar 2017.
Rodrigo Duterte gab an nichts von amerikanischer Militärhilfe gewusst zu haben, bis diese bereits in seinem Land war. Die US-Botschaft Manilas widerspricht Duterte. Das Militär umging die Regierung im Ruf nach den Amerikanern, von denen sich Duterte lossagen wollte.

Laut eigener Aussage hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte nichts von amerikanischer Militärhilfe gewusst, bis diese bereits in seinem Land war.
Die US-Botschaft Manilas widerspricht Duterte und gibt an, die Regierung habe um Hilfe gebeten. Der Hilferuf ging aber nicht von der Regierung selbst, sondern vom Militär aus. Der Präsident wusste nichts davon. In der Armee herrscht noch immer eine pro-amerikanische Einstellung. Präsident Duterte hat die US-Hilfe nun akzeptiert. Zu Beginn seiner Amtszeit erklärte der Präsident seine Absicht sich militärisch und wirtschaftlich von den USA zu trennen. Das Pentagon plant nun 300 bis 500 Soldaten in die Philippinen zu entsenden.

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