Ausrutscher in Japan: 5.000 tote Fische als Deko auf der Eisbahn

Ausrutscher in Japan: 5.000 tote Fische als Deko auf der Eisbahn
In die Halle, statt in die Pfanne. Die eingefrorenen Fische von Kitakyushu. Japan, 2016
In der Eisbahn eingefrorene Fische sollten den Besuchern der Eisporthalle im japanischen Kitakyushu ein „Gefühl des Ozeans“ vermitteln. Die Besucher fanden das nicht so appetitlich. Die Eishalle musste schließen. Die Betreiber haben aber eine Idee, wie sie es wiedergutmachen können.

Tiefkühlfisch mal anders: Tausende tote Fische, eingefroren in einer Eislaufbahn im Westen Japans, haben für einen Aufschrei gesorgt. Nach einem riesigen Shitstorm in den sozialen Medien schloss der Freizeitpark „Space World“ in der Stadt Kitakyushu am Sonntag die Attraktion.

Rund 5.000 tote Fische waren in das Eis in der Schlittschuhanlage eingesetzt. Bis zu 25 verschiedene Fischarten waren unter der 250 Meter langen Eisstrecke zu sehen. Darunter auch Krabben, Rochen und sogar ein Walhai.

Der Park hatte das sogenannte Eisaquarium im November eröffnet. „Space World“-Chef Toshimi Takedi sagte gegenüber „CNN“, dass die Fische auf dem Markt gekauft seien. Alle Tiere seien bereits tot gewesen.

Die Fische seien dazu gedacht gewesen, „der Schlittschuhbahn das Gefühl des Ozeans zu verleihen“, erklärte „Space World.“ Der Freizeitpark bedaure, „solch unangenehme Gefühle hervorgerufen zu haben.“ Als Wiedergutmachung will „Space World“ nun eine Gedenkveranstaltung für die Fische abhalten. Sobald diese wieder aufgetaut sind.

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