Verkehr der Zukunft: Futuristischer Bus zur Stau-Überwindung beginnt Testbetrieb in China

Verkehr der Zukunft: Futuristischer Bus zur Stau-Überwindung beginnt Testbetrieb in China
Die chinesischen Maschinenbauer scheinen nun einen Schritt näher zur Lösung des Stauproblems zu sein. Am Dienstag machte der hochmoderne Portalbus TEB-1 seine erste Fahrt. Die Entwickler behaupten, dass das neue Verkehrsmittel der U- und Einschienenbahn in nichts nachsteht.

Am 2. August präsentierte das chinesische Unternehmen Transit Explore Bus sein Flaggschiff – den Elektrobus TEB-1. Während der Testfahrt wurde er durch die Hafenstadt Qinhuangdao in der nordchinesischen Provinz Hebei gesteuert.

Die Konstruktion soll den Stadtverkehr entlasten: Der Bus fährt auf Schienen, und der Fahrgastraum beginnt erst auf zwei Metern Höhe. Dadurch stehen den Autos zwei freie Spuren zur Verfügung, um unter dem Bus hindurch zu fahren.

Der TEB-1 hat eine Länge von 22 Metern, eine Breite von 7,80 Metern und eine Höhe von 4,80 Metern, so dass er bis zu 300 Fahrgäste an Bord nehmen kann. Der Bus entwickelt eine Höchstgeschwindigkeit von 64 Kilometern pro Stunde.

Das Konzept eines Fahrzeuges, das den Straßenverkehr nicht behindert, wurde zum ersten Mal im Mai dieses Jahres in Peking vorgestellt. Der Bus hat die Eigenschaften einer U-Bahn, wobei seine Bedienung wesentlich billiger ausfällt. Es gehen bereits Bestellungen aus der ganzen Welt für dieses Modell ein, so der Hersteller.

Auch die Kritik an dem anspruchsvollen Projekt ist von Zukunftstechnologien geprägt:

Doch nicht alles, was in China gebaut wird, macht Sinn. Hier braucht man eine Infrastruktur, die allerdings zu teuer ist. Eher wir sie sehen, sehen wir Busse zwischen Stationen fliegen.