US-Armee auf japanischer Insel Okinawa: Offenbar 15 Jahre lang Trinkwasser verseucht

Protest gegen den US-Militärstützpunkt auf der japanischen Insel Okinawa
Protest gegen den US-Militärstützpunkt auf der japanischen Insel Okinawa
Das US-Militär verschmutzt auf der japanischen Insel Okinawa, auf der sich ein umstrittener Militärstützpunkt befindet, offenbar seit über 15 Jahren das Trinkwasser. Dies geht aus Dokumenten hervor, die auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes veröffentlicht wurden. Immer wieder gab es Unfälle auf der Militärbasis, bei der giftige Stoffe freigesetzt wurden. Die Vorfälle wurden jedoch nie ordnungsgemäß gemeldet.

RT sprach mit dem Umweltaktivisten Peter Galvin, der die Versäumnisse anprangert. Die Enthüllungen befeuern erneut die lokale Unzufriedenheit über die US-Präsenz auf der japanischen Insel.