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Afghanistan: Taliban begrüßen Abzug von 2.000 US-Soldaten

Afghanistan: Taliban begrüßen Abzug von 2.000 US-Soldaten
Symbolbild: Eine US-Soldatin während eines Einsatzes im Osten Afghanistans.
Washington kündigte an, einen weiteren Teil seines Militärkontingents aus Afghanistan beschleunigt abzuziehen. Die Taliban begrüßen die Entscheidung. Ein Sprecher betonte, dass der Abzug der US-Truppen einen weiteren Krieg abwenden werde.

Die Taliban haben die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, rund 2.000 US-Soldaten aus Afghanistan abzuziehen, begrüßt. Dies sei ein Schritt, der dazu beitragen werde, die erbitterten Kämpfe im Land seit Beginn des US-Einsatzes im Jahr 2001 zu beenden.

Zabihullah Mujahid, ein Sprecher der islamistischen Fundamentalisten, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dass der Truppenabzug im besten Interesse der Menschen sowohl in Afghanistan als auch in den USA sei. Er fügte hinzu, dass der Abzug der US-Truppen einen weiteren Krieg abwenden werde.

Eine US-Soldatin hilft ihrem Kameraden dabei, einen Fallschirm zu packen. (Symbolbild)

Am Dienstag kündigte der amtierende US-Verteidigungsminister Chris Miller den Rückzug von rund 500 US-amerikanischen Soldaten aus Afghanistan und dem Irak an, sodass beiden Ländern jeweils rund 2.500 Soldaten verbleiben sollen.

NATO-Chef Jens Stoltenberg äußerte sich besorgt über die Truppenabzüge, die laut Miller bis zum 15. Januar 2021 abgeschlossen sein sollen, bevor US-Präsident Donald Trump aus dem Amt scheidet. Der NATO-Generalsekretär erklärte am Dienstag:

Afghanistan läuft Gefahr, wieder zu einer Plattform für internationale Terroristen zu werden, um Angriffe auf unsere Heimatländer zu planen und zu organisieren.

Miller wies zudem darauf hin, dass die Gespräche mit den Taliban weitergingen und dass er mit Stoltenberg und dem afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani gesprochen habe.

Die USA sagten einen vollständigen Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan bis Mitte kommenden Jahres im Rahmen eines Abkommens zu, das sie mit den Taliban im Austausch gegen eine Reihe von Antiterrormaßnahmen unterzeichnet hatten.

Mehr zum Thema - Christopher Miller: Wer ist der neue Verteidigungsminister der USA?

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