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Taifun "Molave": Mehr als 30 Tote und mehrere Vermisste in Vietnam

Taifun "Molave": Mehr als 30 Tote und mehrere Vermisste in Vietnam
Taifun "Molave": Mehr als 30 Tote und mehrere Vermisste in Vietnam.
In Vietnam sind dem Taifun Molave Dutzende Menschen zum Opfer gefallen. Bei zwei Erdrutschen, die durch den Taifun verursacht wurden, kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Im Zentrum des Landes werden nach Schlammabgängen fast 50 Menschen vermisst.

Der Taifun Molave hat in Vietnam schwere Verwüstungen angerichtet und mehr als 30 Menschenleben gefordert. Bei zwei durch den Sturm verursachten Erdrutschen kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Nach den Schlammabgängen in der ländlichen Provinz Quang Nam im Zentrum des Landes werden fast 50 Menschen vermisst.

In einer Erklärung teilte Vizeregierungschef Trinh Dinh Dung mit, die Rettungsarbeiten seien schwierig, da die Zufahrtsstraßen zu den Unglücksorten von tiefem Schlamm bedeckt seien. Regierungschef Nguyen Xuan Phuc erklärte, alle Methoden müssten ausgeschöpft werden, um Überlebende zu retten. Das Militär solle demnach bei den Arbeiten helfen.

In der Provinz Binh Dinh wurden zudem zunächst 26 Fischer vermisst, nachdem ihre Boote gesunken waren. Nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens wurden mittlerweile zwölf Leichen im Wasser gefunden.

Der Taifun war am 28. Oktober mit heftigem Wind, Starkregen und meterhohen Wellen über die zentralen Provinzen Quang Nam und Quang Ngai hinweggefegt. Der Wetterbehörde zufolge handelte es sich um den stärksten Sturm in dem Gebiet seit 20 Jahren. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern pro Stunde deckte Molave die Dächer von fast 90.000 Häusern ab, entwurzelte Bäume und überflutete Straßen. Vielerorts fiel der Strom aus.

Zuvor waren Hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Weitere Provinzen wurden gewarnt, dass es bis Sonntag zu neuen schweren Unwettern mit Überflutungen kommen könnte. In den vergangenen Wochen waren wiederholt Stürme mit massivem Regen über Vietnam hinweggezogen. Es gab weit über 100 Tote und schwere Verwüstungen.

Molave war Anfang dieser Woche über die Philippinen gezogen. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben, vier weitere wurden noch vermisst. Auch in dem Inselstaat gab es schwere Zerstörungen. Unterdessen steuert ein neuer Tropensturm auf das Land zu. Die Katastrophenschutzbehörde des Landes teilte mit, Sturm Goni könnte sich zu einem Taifun steigern und am 30. Oktober oder am Wochenende die gleichen Gebiete auf den Philippinen treffen, die bereits von den Unwettern betroffen waren. (rt/dpa)

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