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Afghanistan: Viele Schüler bei Selbstmordanschlag in Kabul getötet und verletzt

Afghanistan: Viele Schüler bei Selbstmordanschlag in Kabul getötet und verletzt
Ein Mann bringt am 24. Oktober 2020 nach einem Selbstmordattentat in Kabul einen Verletzten in ein lokales Krankenhaus.
Während Taliban und Regierungsvertreter über Frieden sprechen, geht der Konflikt in Afghanistan weiter. In Kabul war es lange ruhig, doch jetzt erschüttert ein Selbstmordanschlag die Stadt. Ziel des Angriffs war ein Ausbildungszentrum. Mindestens 18 Menschen starben.

Bei einem Selbstmordanschlag sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul viele Schüler getötet worden. Mindestens 18 Personen seien ums Leben gekommen und 57 weitere verletzt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Samstagabend (Ortszeit). Die Zahl der Opfer könnte aber noch steigen.

Der Attentäter, der sich Zugang zu einem Bildungszentrum im westlichen Stadtteil Dascht-e Bartschi verschaffen wollte, wurde von Sicherheitskräften entdeckt, wie es aus dem Innenministerium hieß. Daraufhin habe sich der Mann in einer Gasse in die Luft gesprengt und dabei viele junge Menschen mit in den Tod gerissen.

Führende Taliban-Vertreter bei den innerafghanischen Friedensgesprächen am 12. September in Doha, Katar.

Die militant-islamistischen Taliban dementierten umgehend, für das Bombenattentat verantwortlich zu sein. Sie verhandeln mit einer Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha seit September über Frieden. Doch die Gewalt im Land geht weiter, vor allem in den Provinzen sterben bei Gefechten noch immer viele Menschen.

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Abdullah Abdullah, Vorsitzender des afghanischen Hohen Rats für Versöhnung, verurteilte den Angriff aufs Schärfste.

Feige und gottlose Terroristen haben durch diesen Angriff auf unschuldige Kinder und Studenten gezeigt, dass sie sich an keine Religion oder Prinzipien halten", sagte Abdullah einer Mitteilung zufolge.

Bereits in der Vergangenheit gab es viele Anschläge in dem westlichen, mehrheitlich von Schiiten bewohnten Stadtteil Kabuls. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verübte in dem Stadtteil bereits Anschläge. Sunnitische Extremisten wie die Mitglieder der IS-Terrormiliz bekämpfen Schiiten als Abtrünnige.

Im März verübte der IS zwei Anschläge in Westkabul mit Dutzenden Toten, Ziel waren Schiiten sowie Anhänger der Sikh-Religion. Bei einem Anschlag auf eine Geburtsstation im Mai töteten Unbekannte viele Mütter mit ihren neugeborenen Kindern. Die USA machten den IS dafür verantwortlich.

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(dpa/rt)

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