icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Armenien erwägt Anerkennung der Unabhängigkeit für Bergkarabach: "Für dauerhaften Frieden"

Armenien erwägt Anerkennung der Unabhängigkeit für Bergkarabach: "Für dauerhaften Frieden"
Premierminister Nikol Paschinjan: Armenien erwägt Anerkennung der Unabhängigkeit der Region Bergkarabach. (Archivbild)
Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan erklärte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, sein Land erwäge die Anerkennung der Unabhängigkeit der Region Bergkarabach. Ihm zufolge strebt Armenien nach dauerhaftem Frieden und Stabilität in der Region.

Gegenüber russischen Journalisten sagte der armenische Premierminister Nikol Paschinjan:

Unser Ziel ist es, einen dauerhaften Frieden und Stabilität in der Region herzustellen. Wir wollen nicht, dass sich die Situation in zwei oder drei Jahren wiederholt.

Frontlinie im Dorf Talish, eine Landgemeinde in der nordarmenischen Provinz Aragazotn. 02. Juni 2017.

Außerdem erwäge man in Jerewan weitere Optionen einer Kooperation mit Bergkarabach, etwa die Unterzeichnung eines Abkommens über eine strategische Zusammenarbeit. Paschinjan sagte, dass Armenien seine Sicherheit mit allen Mitteln schützen wird. Er betonte jedoch, dass sich Jerewan derzeit nicht an die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, deren Mitglied auch Russland ist, wenden will:

Wir arbeiten eng mit der Organisation zusammen, bestimmte Prozesse einzuleiten ist aber eine andere Frage. Die Streitkräfte Armeniens sind in der Lage, die Sicherheit des Landes zu schützen.

Auch eine mögliche Friedensmission werde Paschinjan zufolge derzeit nicht in Betracht gezogen. Er betonte zudem, im Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Eingreifen Russlands in den Konflikt in Bergkarabach nicht besprochen zu haben. Armenien sei es zudem nicht möglich, Friedensgespräche mit Aserbaidschan unter russischer Vermittlung abzuhalten, so Paschinjan. Er betonte:

Während der Kampfhandlungen ist es nicht angemessen, über ein Gipfeltreffen zwischen Armenien, Aserbaidschan und Russland zu sprechen. Für Gespräche braucht man eine entsprechende Atmosphäre und Bedingungen.

Der Konflikt um Bergkarabach zwischen den verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan eskaliert seit dem 27. September. Es handelt sich hierbei um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten. Die von Armenien kontrollierte Region mit geschätzten 145.000 Einwohnern gehört völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan.

Mehr zum ThemaTürkei verspricht Aserbaidschan Unterstützung "am Verhandlungstisch und auf dem Schlachtfeld"

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen