icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

China wirft Australien vor, chinesische Journalisten zu schikanieren

China wirft Australien vor, chinesische Journalisten zu schikanieren
Chinesische Journalisten sollen in Australien von den örtlichen Behörden schikaniert worden sein. Berichten zufolge wurden ihre Häuser durchsucht und Gegenstände beschlagnahmt. Peking bezeichnete das Vorgehen als eklatant und irrational und forderte Canberra auf, damit aufzuhören.

Im jüngsten Wortgefecht zwischen Peking und Canberra hat China Australien beschuldigt, chinesische Reporter zu unterdrücken, und kritisierte dessen "eklatant irrationales Verhalten".

Die HMAS Canberra (L02) am 18. Mai 2019 im Hafen von Tanjung Priok in Jakarta, Indonesien.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Zhao Lijian behauptete, dass vier chinesische Journalisten im Juni dieses Jahres schikaniert worden seien, und wies darauf hin, dass die australischen Behörden ihre Häuser durchsucht und Gegenstände wie Laptops, Mobiltelefone und sogar ein Kinderspielzeug-Tablett beschlagnahmt hätten.

In einem Briefing forderte Zhao Lijian Australien auf, "sofort mit solch eklatant irrationalen Verhaltensweisen sowie der Belästigung und Unterdrückung von chinesischem Personal in Australien, unter welchem Vorwand auch immer, aufzuhören". Die chinesische Seite teilte außerdem mit, dass die Journalisten nach Angaben der australischen Seite wegen Sicherheitsfragen ins Visier genommen wurden.

Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass die Journalisten angewiesen worden seien, zu den Ereignissen "zu schweigen", während das australische Außenministerium es ablehnte, zu den Vorwürfen seitens Chinas Stellung zu nehmen.

Eine Erklärung der chinesischen Regierung erfolgte, nachdem zwei australische Journalisten gezwungen worden waren, China zu verlassen, was die australische Außenministerin als "sehr enttäuschende Serie von Ereignissen" bezeichnete. Michael Smith von der Australian Financial Review und Bill Birtles von ABC verließen China am Montag, nachdem sie vom chinesischen Ministerium für Staatssicherheit befragt worden waren.

Dass das bilaterale virtuelle Gipfeltreffen zwischen dem australischen Premierminister Scott Morrison und seinem indischen Amstkollegen Narendra Modi trotz der Pandemie am 4. Juni stattfand, sehen Beobachter als Zeichen der Bedeutung der Abkommen für beide Seiten.

Die Angelegenheit um die australischen Journalisten begann Anfang September, als australische Diplomaten Bill Birtles rieten, China zu verlassen.

Daraufhin wurde ein Flug für seine Rückkehr nach Australien am 3. September arrangiert, doch chinesische Beamte griffen ein. Birtles wurde um Mitternacht nur wenige Stunden vor seinem Flug damit konfrontiert, als er in seiner Wohnung in Peking eine Abschiedsparty abhielt. Ihm wurde mitgeteilt, dass er das Land nicht verlassen könne, weil er wegen eines "Falls der nationalen Sicherheit" befragt werden müsse. Der ABC-Reporter informierte australische Diplomaten in China und wurde bis zu seinem Flug Anfang dieser Woche in der australischen Botschaft in Peking untergebracht. Birtles merkte an, dass er sich wie ein "Spielball in einem diplomatischen Gerangel" fühle.

Die Beziehungen zwischen beiden Staaten verschlechterten sich in diesem Jahr, nachdem Australien eine unabhängige Untersuchung über die Maßnahmen der chinesischen Regierung hinsichtlich der Eindämmung einer globalen Ausbreitung des Coronavirus gefordert hatte. Peking kritisierte das Vorhaben und erklärte, dies sei ein "politisches Manöver", das die gemeinsamen internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Virus behindere. Außerdem wurden Canberra wirtschaftliche Folgen angedroht.

Mehr zum Thema - "Auch NATO begann bescheiden" – USA streben formelles Bündnis von Pazifik-Staaten gegen China an

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen