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Unabhängigkeitstag in Afghanistan: Kabul unter Raketenabschuss

Unabhängigkeitstag in Afghanistan: Kabul unter Raketenabschuss
Ein verwundeter afghanischer Mann bereitet sich darauf vor, von einer Bahre aufzustehen, nachdem er in einem Krankenhaus einer italienischen Hilfsorganisation behandelt wurde, nachdem ein Dutzend Raketen in Kabul eingeschlagen waren. 18. August 2020.
Afghanistan kommt vor den geplanten Friedensgesprächen zwischen der Regierung und den Taliban nicht zur Ruhe. Ein Raketenangriff am Unabhängigkeitstag hat die Hauptstadt Kabul erschüttert. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt, Regierungsgebäude beschädigt.

Im Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Dienstag mehr als ein Dutzend Raketen eingeschlagen. Wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte, hätten dabei mindestens zehn Menschen Verletzungen erlitten. Die Raketen seien von zwei Fahrzeugen im Nordwesten und Südosten der Stadt abgefeuert worden. Man habe zwei verdächtige Männer festgenommen.

Die Raketen trafen Kabul während der Feiern zum 101. Jahrestag der afghanischen Unabhängigkeit. Mehrere Geschosse schlugen unweit einer Zeremonie im Diplomatenviertel ein, an der der afghanische Präsident Aschraf Ghani teilnahm.

Eine Rakete explodierte nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA auf dem Gelände des Präsidentenpalasts. Eine dort stationierte Einheit der Ehrengarde soll sie nur knapp verfehlt haben. Die meisten Raketen trafen nach Angaben des Innenministeriums jedoch Wohngebiete.

Unterdessen planen die afghanische Regierung und die militant-islamistischen Taliban Friedensgespräche, um den seit Jahrzehnten dauernden Konflikt im Land zu beenden. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat ist in Afghanistan aktiv und verübt in Kabul wiederholt Attentate.

Am Freitag wurde die afghanische Frauenrechtlerin Fausia Kufi bei einem Mordanschlag am Arm verletzt. Die Taliban bestritten, für den Anschlag auf einer Schnellstraße bei Kabul verantwortlich zu sein. Kufi ist eine von vier Frauen der 21-köpfigen Kabuler Delegation für die geplanten Friedensgespräche. (rt/dpa)

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