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China will digitalen Yuan auf "Hail and Ride"-Plattform mit über 550 Millionen Nutzern testen

China will digitalen Yuan auf "Hail and Ride"-Plattform mit über 550 Millionen Nutzern testen
Ein Didi Chuxing-Nutzer verwendet die App in seinem Auto in Peking
Chinas Zentralbank schließt sich mit dem chinesischen Hail and Ride-Anbieter Didi Chuxing zusammen, um die Verwendung seiner souveränen digitalen Währung zu testen. Der digitale Yuan könnte bereits im nächsten Jahr der Öffentlichkeit angeboten werden.

Die chinesische Zentralbank arbeitet mit dem Dienstleister Didi Chuxing zusammen, um den elektronischen Zahlungsverkehr mit digitaler Währung (DCEP) auf der Ride-Hailing-App des Unternehmens zu testen. Das teilte die chinesische Firma am Mittwoch mit.

Symbolbild

Das Unternehmen, das derzeit insgesamt mehr als 550 Millionen Nutzer bedient und oft als Chinas Uber bezeichnet wird, könnte damit einer der weltweit ersten Nutzer einer von der chinesischen Regierung geschaffenen virtuellen Währung für Unternehmen werden. Laut Didi Chuxing "versucht die Regierung, die Entwicklung der Sektoren der Realwirtschaft mit innovativen Finanzdienstleistungen zu unterstützen".

Anfang Juni teilte Cheng Wei, Geschäftsführer des Dienstleisters, mit, dass der Spitzenwert seines Unternehmens bei den täglichen Fahrgemeinschaftsbestellungen 30 Millionen überschritten hat. Er fügte hinzu, dass pro Tag durchschnittlich zehn Millionen Bestellungen im Fahrgemeinschaftsgeschäft getätigt werden.

Vor sechs Jahren setzte die chinesische Zentralbank ein Forschungsteam ein, um die Möglichkeit einer Einführung der digitalen Währung zu untersuchen. Im Mai enthüllte die Bank Pläne, den digitalen Yuan bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 anbieten zu wollen. Begrenzte Versuche laufen bereits in vier chinesischen Städten.

Der digitale Yuan, der das Papiergeld ersetzen könnte, soll mit der Smartphone-Nummer des Kontoinhabers verknüpft werden, wobei die Transaktionen über eine App abgewickelt werden sollen. Nutzer werden in der Lage sein, Geld zwischen Konten zu transferieren, indem sie Telefone miteinander verbinden, ähnlich einer herkömmlichen Zahlung mit Bargeld. Die Währung soll gesetzliches Zahlungsmittel werden, sodass sie ohne Bank als Vermittler umgetauscht werden kann.

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