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China meldet höchsten Anstieg an Corona-Fällen seit zwei Monaten

China meldet höchsten Anstieg an Corona-Fällen seit zwei Monaten
Archivbild vom 19. Februar 2020: Damals war der Xinfadi-Markt noch geöffnet
Nachdem in China über mehrere Wochen kaum noch Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet wurden, kam es vergangene Woche auf einem Großmarkt in Peking zu einem neuen Ausbruch. Am Samstag wurden 57 neue Corona-Fälle bestätigt, am Sonntag kamen weitere 49 hinzu.

Die neuen Infektionsfälle wecken die Angst vor einer zweiten Viruswelle in China, das den Ausbruch bislang weitgehend im Griff hatte. Zuletzt hatte das Land nur noch vereinzelt Infektionen gemeldet, meistens aus dem Ausland "importierte".

Am Samstag sind in China jedoch 57 neue Infektionen bestätigt worden, die meisten davon auf dem Xinfadi-Großmarkt in Peking. Am Sonntag kamen laut nationaler Gesundheitsbehörde weitere 49 Infektionen hinzu, darunter zehn "importierte" Fälle mit Sars-CoV-2 bei Reisenden und 39 lokale Infektionen. Von den im Inland übertragenen Fällen wurden 36 in Peking und drei in der benachbarten Provinz Hebei registriert.

Der Xinfadi-Markt im Stadtviertel Fengtai, der rund 90 Prozent Gemüse und Obst an die mehr als 20 Millionen Menschen umfassenden Metropole liefert, wurde geschlossen. Im Umfeld wurden Wohnviertel abgeriegelt. Kindergärten und Grundschulen wurden geschlossen. Der Markt ist der größte in Peking und hat eine Fläche von 112 Hektar – umgerechnet rund 150 Fußballfelder. Er soll "umfassend" desinfiziert werden. 

Wie die Behörden mitteilten, wurden allein am Sonntag in der Hauptstadt mehr als 76.000 Menschen auf das Coronavirus getestet. In der Stadt gehen Mitglieder der Nachbarschaftskomitees von Tür zu Tür und befragen Anwohner, ob sie in den vergangenen Tagen auf dem Großmarkt waren.

Der neue Corona-Ausbruch hatte auch personelle Konsequenzen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete, mussten zwei Beamte ihre Posten räumen. Auch der Generaldirektor des Xinfadi-Marktes wurde entlassen. 

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