icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Chinas Rohölimporte steigen wieder nahezu auf Rekordhoch

Chinas Rohölimporte steigen wieder nahezu auf Rekordhoch
China kauft immer mehr Erdöl ein. Aufgrund der sich erholenden inländischen Nachfrage steigen auch die Importe. Diese werden außerdem durch eine stetige Erholung der Ölverarbeitungsraten in chinesischen Raffinerien gerechtfertigt.

Chinas Rohölimporte sind Berichten zufolge im Mai gegenüber April um 13 Prozent auf ein Rekordhoch von 11,11 Millionen Barrel pro Tag angestiegen. Das soll auf die günstigen Kursdifferenzen der in Shanghai in Yuan gehandelten Öl-Futures und einen Anstieg der Raffineriedurchläufe zurückzuführen sein.

In den letzten Wochen sei eine stetige Erholung der Verarbeitungsraten für Rohöl in chinesischen Raffinerien zu verzeichnen, die höhere Importe rechtfertigen. Ein Teil des gestiegenen Rohölaufkommens kann auf die Shanghai-INE-Rohöl-Futures zurückgeführt werden, die mit einem Aufschlag gegenüber anderen lieferbaren Öl-Qualitäten gehandelt werden, so die Ölanalysefirma OilX. 

Ein Hafenarbeiter in der Nähe eines Öltankers im Hafen von Qingdao, China

Seit April setzten chinesische Hedgefonds in großem Umfang auf eine Ölpreiserholung bei den Shanghai-Rohöl-Futures, was dazu führte, dass große staatliche chinesische Ölfirmen, darunter PetroChina und Sinopec, Öl in den Rohöl-Terminkontrakt lieferten. 

Abgesehen von den Shanghai-Rohöl-Futures und den sich erholenden Rohölverarbeitungsraten war ein weiterer Faktor für Chinas Beinahe-Rekord bei den Rohölimporten die Tatsache, dass die unabhängigen Raffinerien weiterhin aktiv Öl ankauften. Laut den Analysten von OilX Juan Carlos Rodriguez und Valantis Markogiannakis passierte das höchstwahrscheinlich aufgrund der niedrigen Preise.

Die Rohölimporte Chinas seien im Mai gegenüber April um 1,28 Millionen Barrel pro Tag und gegenüber Mai 2019 um 1,27 Millionen Barrel pro Tag gestiegen.

Chinas Importe aus Saudi-Arabien stiegen um 800.000 Barrel pro Tag, nachdem sie in den beiden Vormonaten zurückgegangen waren. Die Importe aus dem Irak stiegen um mehr als 400.000 Barrel pro Tag, da die Rohölsorte Basrah zu den sieben gemäß dem Shanghai-Rohöl-Futures erlaubten Qualitäten gehört, wie OilX-Daten zeigten.

Analysten zufolge erholen sich Chinas Importe immer weiter, auch seine Ölnachfrage steigt wieder. In den letzten Wochen führte China die Erholung der weltweiten Ölnachfrage an, während in anderen großen Volkswirtschaften, einschließlich der Vereinigten Staaten und Indien, nur zaghafte Anzeichen einer Besserung zu erkennen waren, da ihre Lockdowns gelockert werden.

In China lag die Ölnachfrage im April bei 90 Prozent des Niveaus, das sie vor der Pandemie hatte, und wurde im Mai laut Daten von IHS Markit auf 92 Prozent der "normalen" Nachfrage geschätzt.

Mehr zum Thema - Solange es günstig ist: Flotte von 117 Tankern bringt billiges Rohöl nach China

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen