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Wegen Corona-Lockdown: 122 Millionen Arbeitslose in Indien innerhalb eines Monats

Wegen Corona-Lockdown: 122 Millionen Arbeitslose in Indien innerhalb eines Monats
Wanderarbeiter und ihre Familien stehen Schlange, um sich für Zugfahrten in ihre Heimat registrieren zu lassen
Fast ein Viertel aller arbeitsfähigen Inder ist arbeitslos. Nach Angaben der Behörden verloren in Indien allein im Mai aufgrund des Corona-Lockdowns rund 122 Millionen Menschen ihre Arbeit. Am schlimmsten betroffen sind Tagelöhner und Beschäftigte kleiner Unternehmen.

Das Centre for Monitoring Indian Economy (CMIE) hat am Montag mitgeteilt, dass Indiens Arbeitslosenquote im Mai infolge der Pandemieabwehr auf 23,48 Prozent gestiegen sei. Die Zahl vom Mai ist geringfügig niedriger als die vom April (23,52 Prozent).

Nach Schätzungen des CMIE wurden allein im vergangenen Monat rund 122 Millionen Inder arbeitslos. Am schlimmsten betroffen seien die Tagelöhner und die Beschäftigten kleiner Unternehmen, hieß es. Darunter seien Straßenverkäufer, Beschäftigte in der Bauindustrie, Rikscha-Fahrer und viele andere.

Statistiken zeigen, dass das urbane Indien im Vergleich zum ländlichen eine höhere Arbeitslosenquote und eine niedrigere Erwerbsquote hat.

Das CMIE teilte zuvor mit, dass die von der Regierung angekündigten wirtschaftlichen Maßnahmen erst in einiger Zeit greifen werden und dass die Industrie aufgrund der Flucht von Arbeitskräften aus den Industriezentren Indiens wahrscheinlich Schwierigkeiten haben wird, wieder in Gang zu kommen.

Regierungsdaten zeigen, dass die Infrastrukturproduktion des Landes, die fast 40 Prozent zur Industrieproduktion beiträgt, im April gegenüber dem Vorjahr um 38,1 Prozent geschrumpft ist. Das ist die schlechteste Entwicklung seit Jahren.

Indien wurde vor mehr als zwei Monaten aufgrund der Coronavirus-Pandemie in einen strikten Lockdown versetzt. Offizielle Daten deuten darauf hin, dass diese Entscheidung den Verlust von 37.000 bis 78.000 Menschenleben verhinderte.

Am Samstag kündigte das Land Pläne zur Lockerung der strikten nationalen Abriegelung an. Als Teil eines Drei-Phasen-Plans sollen ab 8. Juni Restaurants, Hotels, Einkaufszentren und Gotteshäuser in vielen Regionen wieder geöffnet werden dürfen. Voraussichtlich im Juli sollen Schulen und Hochschulen den Unterricht wieder aufnehmen.

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