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Wachsender Zwiespalt wegen Hongkong: China stoppt Import diverser Agrarprodukte aus den USA

Wachsender Zwiespalt wegen Hongkong: China stoppt Import diverser Agrarprodukte aus den USA
Chinesische Beamte weisen Berichten zufolge große Agrarunternehmen an, den Kauf mehrerer Importgüter aus den USA einzustellen. Der Schritt erfolgt inmitten sich verschärfender Spannungen zwischen Peking und Washington vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Hongkong.

Medienberichten zufolge haben Chinas Hauptimporteure von Agrargütern, COFCO und Sinograin, die Anweisung erhalten, den Kauf von Sojabohnen, Schweinefleisch und weiterer Waren aus den USA einzustellen. Quellen berichteten gegenüber Bloomberg jedoch, dass private Unternehmen von der Vorgabe ausgenommen seien.

US-Zolldaten zeigen, dass China in den drei Monaten bis März US-Agrarprodukte im Wert von 3,1 Milliarden US-Dollar kaufte. Nach chinesischen Angaben beliefen sich diese Käufe sogar auf insgesamt fünf Milliarden US-Dollar.

Die chinesische Importanweisung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump seine Absicht verkündet hatte, Hongkong sämtliche Handels- und Reisevergünstigungen zu entziehen. Hintergrund ist Pekings neues Sicherheitsgesetz. Am Freitag drohte Trump auch mit Sanktionen gegen Vertreter Hongkongs und Festlandchinas.

Der Streit könnte die bereits angespannten Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften weiter verschlechtern. Trump droht regelmäßig damit, die im Januar erreichte erste Phase des Wirtschafts- und Handelsabkommens zwischen China und den USA aufzukündigen.

Gemäß den Bedingungen des Abkommens muss Peking in den nächsten zwei Jahren zusätzlich US-Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar kaufen, darunter landwirtschaftliche Produkte im Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Die USA senkten ihrerseits die Zölle auf einige chinesische Waren, behielten jedoch Zölle auf China-Importe im Wert von 375 Milliarden US-Dollar bei.

Nachdem China begonnen hatte, seine Wirtschaft nach den pandemiebedingten Maßnahmen allmählich wieder zu öffnen, erhöhte es auch seine Importe. Darunter befand sich eine Ladung von mehr als einer Million Tonnen US-amerikanischer Sojabohnen in nur zwei Wochen im Mai sowie Käufe von US-Sojaöl und Ethanol.

Mehr zum Thema - US-Thinktank: Coronavirus könnte Chinas Handelsversprechen an USA gefährden

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