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Lust auf Fußball mal anders: Südkoreanischer Erstligist setzt Sexpuppen ins leere Stadion

Lust auf Fußball mal anders: Südkoreanischer Erstligist setzt Sexpuppen ins leere Stadion
Ein Eigentor in Sachen Imagepflege: Sexpuppen als "Zuschauer" beim FC Seoul am 17. Mail 2020.
Nach der Zwangspause wegen Corona rollt der Ball auch in Südkorea wieder: Der Fußball-Erstligist FC Seoul gewann sein Heimspiel gegen Gwangju mit 1:0. Doch im Nachhinein geriet der Sieg der Gastgeber aufgrund einer kuriosen Idee des Clubs zur Nebensache.

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Nach heftiger Kritik von eigenen Fans hat sich der südkoreanische Fußball-Erstligist FC Seoul entschuldigt, Sexpuppen während eines Geisterspiels als Zuschauerattrappen verwendet zu haben. Der Club sei von Beginn an davon ausgegangen, dass es sich um Schaufensterpuppen und nicht um Erwachsenenspielzeug handelt, teilte der FC Seoul über die sozialen Medien mit.

Der Lieferant habe dies bestätigt. Seitens des Clubs wurde eingeräumt, dass vor dem Heimspiel am Sonntag im Seouler WM-Stadion gegen den Gwangju FC (1:0) nicht "jedes installierte Detail" geprüft worden sei.

Lust auf Fußball mal anders: Südkoreanischer Erstligist setzt Sexpuppen ins leere Stadion
Immerhin haben auch die Puppen die "soziale Distanz" eingehalten.

Wegen des Coronavirus-Ausbruchs finden die Meisterschaftsspiele der K-League derzeit vor leeren Rängen statt. Um die Atmosphäre aufzulockern, wollte der FC Seoul am zweiten Spieltag mit Puppen auf den leeren Plätzen ein "Element des Spaßes" hinzufügen. Einige der Puppen trugen das Vereinstrikot, andere hielten Plakate zur Unterstützung ihres Teams hoch. Doch ein verräterisches Indiz gab es auch: Einige Puppen trugen Werbung für nicht jugendfreie Websites.

Tatsächlich musste der Club zugeben, dass einige der Puppen von einem Sexpuppen-Hersteller stammen. Deshalb hätten sie noch den Schriftzug für Erwachsenenspielzeug getragen. "Das ist ein unentschuldbarer Fehler von uns", hieß es. Der Verein entschuldige sich, Verärgerung bei den Fans verursacht zu haben.

Ob sich die Gastmannschaft vom seltsamen "Publikum" ablenken ließ, ist nicht bekannt.

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