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Superzyklon erzwingt Evakuierung von mehr als 1,1 Millionen Menschen in Indien und Bangladesch

Superzyklon erzwingt Evakuierung von mehr als 1,1 Millionen Menschen in Indien und Bangladesch
Mehr als 1,1 Millionen Menschen in Ostindien und Bangladesch werden in Eile evakuiert, da der extrem schwere Wirbelsturm "Amphan" die Region innerhalb weniger Tage zu erreichen droht. Die Evakuierung findet inmitten des Corona-Lockdowns statt.

Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 24o Kilometern pro Stunde und vorhergesagten Sturmfluten von bis zu neun Metern hat Indiens Nationale Katastrophenschutztruppe (NDRF) mehr als 750 Mitarbeiter mobilisiert, um die Evakuierung von Hunderttausenden von Menschen während des pandemiebedingten Lockdowns zu organisieren.

Man erwartet, dass Amphan am Mittwoch Land erreichen wird. Zeit ist somit ein entscheidender Faktor, zumal sich die Wetterlage nach Angaben des India Meteorological Department (IMD) zu einem Superzyklon weiterentwickeln könnte.

Ein Schwarm von Wüstenheuschrecken über Weideland im Dorf Lemasulani, Samburu County, Kenia, am 17. Januar 2020.

Nach derzeitigen Modellberechnungen soll der Sturm am Mittwochnachmittag im Gebiet zwischen Westbengalen und den Hatiya-Inseln in Bangladesch mit einer anhaltenden Windgeschwindigkeit von 154 bis 164 Kilometer pro Stunde sowie Böen von bis zu 183 Kilometer pro Stunde ankommen. Man erwartet jedoch, dass er nach Erreichen der Küste etwas an Stärke verlieren wird.

Allein der indische Bundesstaat Odisha plant die Evakuierung von 1,1 Millionen Menschen aus tief liegenden Gebieten, die voraussichtlich überflutet werden. In den vergangenen Jahren wurden die Landstriche von mehreren Zyklonen heimgesucht, darunter im Jahr 2019 vom Zyklon Fani.

Die Behörden gehen von weitreichenden Verwüstungen aus. Man rechnet mit dem Verlust wichtiger Strom- und Kommunikationsinfrastrukturen, Unterbrechungen der Eisenbahn- und Straßenverbindungen sowie umfangreichen Schäden an Plantagen und Ernteausfällen. Die Hafenbehörden stellten ihren Betrieb ein und rieten den Fischern, ihre Arbeit in Bengalen und Odisha bis zum 20. Mai auszusetzen. NDRF-Generaldirektor S N Pradhan teilte mit:

Insgesamt 37 Teams wurden von der NDRF in Westbengalen und Odisha eingesetzt, von denen 20 Teams aktiv und 17 in den beiden Bundesstaaten in Bereitschaft sind.

Indien und Bangladesch sind nicht die einzigen Länder, die gleichzeitig mit Gesundheits- und Naturkatastrophen zu kämpfen haben. Auf den Philippinen waren die Behörden gezwungen, mehr als 200.000 Menschen zu evakuieren, um sie vor dem Taifun Vongfong zu schützen - unter Beachtung der sozialen Distanz, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern.

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