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Indien: Dienstleistungsbranche kommt wegen Lockdown fast vollständig zum Erliegen

Indien: Dienstleistungsbranche kommt wegen Lockdown fast vollständig zum Erliegen
Seit Ende März gilt in Indien ein landesweites Ausgangsverbot, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Einschränkungen führten dazu, dass die Dienstleistungsbranche des Landes fast vollständig zum Erliegen kam. Doch auch andere Sektoren sind betroffen.

Der IHS Markit India Services Business Activity Index stürzte im April auf 5,4 Punkte ab, während er im Vormonat noch bei 49,3 lag. Ein Wert unter 50 Punkten auf der Skala bedeutet eine Kontraktion, also eine Verminderung der in einer Volkswirtschaft vorhandenen Geld- und Kreditmenge.

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Dem IHS-Bericht zufolge bedeutete der Wert im letzten Monat einen "extremen Rückgang" und "die stärkste Schrumpfung des Dienstleistungssektors seit Beginn der Aufzeichnungen im Dezember 2005".

Joe Hayes, Wirtschaftsexperte bei IHS Markit, kommentierte die Daten wie folgt:

Die indische Dienstleistungswirtschaft verzeichnete im April den stärksten Rückgang der Geschäftstätigkeit im Monatsvergleich aller Zeiten. Der extreme Rückgang des Headline-Index, der um über 40 Punkte fiel, zeigt uns, dass die strengen Sperrmaßnahmen dazu führten, dass der Sektor im Wesentlichen zum völligen Stillstand gekommen ist.

Historische Vergleiche mit BIP-Daten deuten darauf hin, dass Indiens Wirtschaft im April um eine Jahresrate von 15 Prozent schrumpfte.

Als Folge der landesweiten Abriegelung gingen die Geschäftsaktivitäten stark zurück und die Nachfrage brach zusammen. Viele Unternehmen mussten aufgrund des Rückganges bei den Auftragseingängen ab April schließen.

Auch die internationalen Verkäufe brachen ein, was durch den Rückgang des entsprechenden Index signalisiert wurde. Einigen indischen Firmen zufolge führten die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus im Ausland zu einem Rückgang der Nachfrage auf allen wichtigen Exportmärkten.

Die Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Produktion fielen im zweiten Monat in Folge auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2015. Hayes erklärte:

Es ist klar, dass der wirtschaftliche Schaden der COVID-19-Pandemie in Indien bisher tief und weitreichend war, aber es besteht die Hoffnung, dass die Wirtschaft das Schlimmste überstanden hat und sich die Lage mit der allmählichen Aufhebung der Sperrmaßnahmen zu verbessern beginnt.

Die indische Regierung verhängte Ende März eine landesweite Abriegelung und hat diese seitdem zweimal verlängert. Laut Reuters könnte die Regierung den Lockdown um weitere zwei Wochen verlängern.

Mehr zum Thema - Weltbank: Südasiatische Nationen erleben schlimmsten Wirtschaftseinbruch seit 40 Jahren

 

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