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5G-Mobilfunk nun auch auf Mount Everest

5G-Mobilfunk nun auch auf Mount Everest
5G-Mobilfunk-Empfang nun auch auf Mount Everest (Archivbild)
Auf dem Mount Everest gibt es nun Mobilfunkempfang nach dem superschnellen 5G-Standard. Kletterer können damit nun auf schwere Satellitentelefone verzichten. Der 5G-Mobilfunk ermöglicht sogar Live-Streams auf YouTube vom höchsten Gipfel an der Grenze zwischen China und Nepal.

Der chinesische Telekomriese Huawei und der Mobilfunkbetreiber China Mobile haben den mit 8.848 Metern höchsten Berg der Welt auf der Nordseite mit drei Mobilfunkstationen ausgerüstet. Die Masten wurden auf 5.300, 5.800 und 6.500 Metern Höhe errichtet. China Mobile entsandte nach eigenen Angaben mehr als 150 Mitarbeiter für den Aufbau und die Wartung der Anlagen. In den eiskalten Bergregionen seien dafür 25 Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden. Der 5G-Mobilfunk diene vorrangig auch einer neuen Vermessung des Mount Everest.

Die digitale Eroberung des Gipfels erfolgt 60 Jahre nach der Erstbesteigung des Mount Everest von der Nordseite durch chinesische Bergsteiger im Jahr 1960 und 45 Jahre nach seiner ersten genaueren Vermessung.

Kletterer, Wissenschaftler und Landvermesser können die Dienste künftig nutzen, ohne teure und schwere Satellitentelefone mitschleppen zu müssen. Der 5G-Empfang ermöglicht auch einen Live-Stream auf YouTube von dem Berg an der Grenze zwischen China und Nepal.

Die touristische Hauptsaison am höchsten Berg der Welt dauert alljährlich von April bis Ende Mai. Für Nepal sind die Touristenströme eine der wichtigsten Einnahmequellen. Die Genehmigung für einen Touristen zur Besteigung des Mount Everest kostet dort 11.000 US-Dollar (rund 9.800 Euro). Wegen des Coronavirus haben die örtlichen Behörden jedoch dieses Jahr alle bereits erteilten Genehmigungen annulliert. Experten kritisierten Nepal seit Jahren, zu viele Lizenzen zur Besteigung des Mount Everest zu erteilen, darunter vor allem auch an zu unerfahrene Bergsteiger. Im vergangenen Frühling ging im Internet ein Foto viral, auf dem eine lange Bergsteiger-Schlange dem "Dach der Welt" zu sehen war. Im Mai des vergangenen Jahres starben innerhalb weniger Tage elf Kletterer bei ihrem Versuch der Besteigung. (dpa) 

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