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Chinas Wirtschaft stürzt inmitten der Corona-Krise um fast sieben Prozent ab

Chinas Wirtschaft stürzt inmitten der Corona-Krise um fast sieben Prozent ab
Ein Arbeiter in Wuhan, Hauptstadt der Provinz Hubei, dem größten Corona-Krisenherd Chinas.
Die chinesische Wirtschaft erfuhr aufgrund der Corona-Krise deutliche Einbußen. Laut dem Nationalen Statistikamt ging die Leistung im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um fast sieben Prozent zurück. Die Arbeitslosigkeit stieg ebenfalls deutlich an.

China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, wurde nach Angaben des Nationalen Statistikamtes durch die COVID-19-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Behörde verzeichnete im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 6,8 Prozent.

Dies ist der erste Rückgang solchen Ausmaßes, seit Peking ab dem Jahr 1992 die Wirtschaftsleistung des Landes vierteljährlich veröffentlicht.

Eine Produktionslinie für chirurgische Masken in einer Fabrik in Nantong, China

Die Daten zeigen, dass die Industrieproduktion im ersten Quartal um 8,4 Prozent zurückging, obwohl im März nur ein Rückgang von 1,1 Prozent zu verzeichnen war. Die Einzelhandelsumsätze sanken im ersten Quartal um 19 Prozent. Verkäufe von Konsumgütern gingen im März um 15,8 Prozent zurück, während die Online-Verkäufe von physischen Gütern um fast sechs Prozent stiegen. Anlageinvestitionen brachen in den ersten drei Monaten des Jahres um 16,1 Prozent ein.

Das Regierungsgutachten ergab, dass die urbane Arbeitslosenquote im März bei 5,9 Prozent lag, nach einem Rekordhoch von 6,2 Prozent im Februar.

Beschäftigungsverhältnisse sind eine nationale Priorität in China und insgesamt stabil. Viele Arbeitsplätze stehen jedoch, laut Mao Shengyong, einem Sprecher des Nationalen Statistikamtes, aufgrund stornierter Aufträge nach wie vor unter beträchtlichem Druck. Er erklärte, dass ganz China angesichts der zunehmenden Unsicherheiten und Instabilitäten durch den Ausbruch des Coronavirus unter enormem Druck stehe. Mao fügte hinzu, dass die Wiederaufnahme von Arbeit und Produktion eine große Herausforderung darstelle.

Dennoch sei eine Verbesserung des chinesischen Wirtschaftswachstums zu erwarten. Mao wies darauf hin, dass die Daten für März besser seien als die der ersten beiden Monate des Jahres.

Eine Fortsetzung dieses Trends wird wahrscheinlich zu besseren Daten für den Monat April und die zweite Jahreshälfte führen.

Unter Bezugnahme auf die Projektionen des Internationalen Währungsfonds für die nächsten zwei Jahre sagte Mao, dass Chinas Wirtschaft in diesem Zeitraum um mehr als fünf Prozent pro Jahr wachsen könne.

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