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Maduro: Direkte Gespräche mit Trump nötig, Pompeo ist miserabler Berater für US-Präsident

Maduro: Direkte Gespräche mit Trump nötig, Pompeo ist miserabler Berater für US-Präsident
Der Präsident Venezuelas hat der Washington Post ein Interview gegeben. Er beschuldigte Trumps Berater, ihrem Vorgesetzten eine unkorrekte Sicht der Dinge zu präsentieren, und betonte, dass die Beziehungen zu den USA direkte Gespräche zwischen den Präsidenten brauchen.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat erklärt, dass er offen für Gespräche mit US-Präsident Donald Trump sei, in der Hoffnung, die Beziehungen zu den USA zu verbessern. Trumps Berater, die einen harten außenpolitischen Kurs vertreten, seien schuld, ihm eine verzerrte Darstellung der Dinge vorgegaukelt zu haben.

Der neu gewählte Präsident der venezolanischen Nationalversammlung Luis Parra (M.) und seine beiden Stellvertreter Franklyn Duarte (r.) und José Gregorio Noriega (l.) gehören mit zu den von den neuen US-Sanktionen betroffenen Oppositionsabgeordneten.

In dem Interview mit der Washington Post sagte Maduro, dass er sich mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen zusammensetzen wolle, wobei er andeutete, dass beide Länder von einer auf gegenseitigem Respekt basierenden Annäherung profitieren würden.

Wenn es Respekt zwischen den Regierungen gibt – egal wie groß die Vereinigten Staaten sind – und wenn es einen Dialog gibt, einen Austausch von wahrheitsgemäßen Informationen, dann seien Sie sicher, dass wir eine neue Art von Beziehung schaffen können.

Die Zeitung berichtete, dass Maduro darauf hingewiesen hätte, dass Caracas bereit sei, seine Ölindustrie für US-Unternehmen zu öffnen, wenn Washington seine lähmenden Sanktionen gegen den Öl- und Finanzsektor Venezuelas aufhebt und sich bereit erklärt, eine Entspannung mit dem lateinamerikanischen Land anzustreben.

Der venezolanische Präsident bezeichnete die bisherige US-Politik gegenüber seinem Land als "Misserfolg", da Trump von seinem eigenen Außenminister Mike Pompeo in die Irre geführt worden sei und ein Chor von Hardlinern den Regimewechsel in Venezuela befürworte. Maduro sagte:

Ich denke, Pompeo lebt in einer Fantasie. Er ist kein Mann der Realität. Ich denke, Trump hatte schreckliche Berater für Venezuela. John Bolton, Mike Pompeo und Elliott Abrams haben ihn zu einer falschen Vision veranlasst.

In Bezug auf den von den USA unterstützten Oppositionsführer Juan Guaidó sagte Maduro, dass Guaidós eigene Verfehlungen – und nicht die Regierung – der Grund für seinen Absturz in Ungnade bei seinen eigenen Kollegen sind. Guaidó, der sich vor einem Jahr zum "Interimspräsidenten" Venezuelas erklärt hatte, erhielt innerhalb des letzten Jahres nicht nur keine Unterstützung im Volk, sondern verlor nun auch seine Rolle in der oppositionsgeführten Nationalversammlung an einen anderen Abgeordneten.

Guaidó ist selbst dafür verantwortlich, dass er die Führung in der Nationalversammlung verlor – er und seine Fehler. Geben Sie jetzt nicht mir die Schuld. Er ist derjenige, der sich jetzt vor den Vereinigten Staaten verantworten muss.

Luis Parra (l.) wurde von der venezolanischen Nationalversammlung am 5. Januar 2020 zum Nachfolger von Juan Guaidó (r.) als deren Präsident gewählt. Guaidó ließ sich parallel in einer separaten Sitzung von seinen Anhängern im Amt als Parlamentspräsident und

Guaidó behauptete, dass sein Versuch, als Parlamentspräsident wiedergewählt zu werden, gescheitert sei, weil er am 5. Januar, als die entscheidende Abstimmung stattfand, von den Sicherheitskräften am Betreten des Plenarsaals "gehindert" wurde. Ein Video zeigte ihn beim Versuch, über einen Zaun zu klettern, um in das Gebäude zu gelangen. Während das Video von den Massenmedien aufgegriffen wurde, zeigten andere Aufnahmen, wie er mit den Wachen plauderte und sich weigerte, das Gebäude zu betreten, bis die Abgeordneten, die ihr Mandat verloren hatten, ebenfalls hineingelassen wurden. Nach dem Vorfall beschuldigte die Regierung in Caracas Juan Guaidó, einen PR-Gag zu fabrizieren, um seine mangelnde Unterstützung in der oppositionellen Legislative zu kaschieren.

Maduro argumentierte, dass es nie viel Unterstützung für Guaidó gegeben habe, der von den USA und deren Verbündeten als "Oberhaupt" Venezuelas anerkannt wurde. Der venezolanische Präsident verriet in dem Interview mit der Washington Post, dass er bereits zehn Tage im Voraus von dem letztendlich gescheiterten Putschversuch vom 30. April wusste, der den Höhepunkt der vom Oppositionspolitiker forcierten Proteste markierte, ließ die Sache sich jedoch weiterentwickeln, um zu sehen, "wie weit die Tentakel der Verschwörungen kommen könnten".

Maduro fügte hinzu, dass Spitzenbeamte wie Venezuelas Oberster Gerichtspräsident Maikel Moreno und Verteidigungsminister Vladimir Padrino López ihn über alle Entwicklungen im Oppositionslager, die zum Putschversuch führten, informiert hätten, während sie vorgaben, Guaidó zu unterstützen.

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