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"78 sind 78": Bundesregierung in Erklärungsnot wegen Aussage zu Wahlen in Bolivien

"78 sind 78": Bundesregierung in Erklärungsnot wegen Aussage zu Wahlen in Bolivien
Vergangene Woche behauptete Regierungssprecher Steffen Seibert, die OAS habe bei den Wahlen in Bolivien im Oktober "schwerwiegende Unregelmäßigkeiten in beinahe jedem untersuchten Wahlbezirk" festgestellt. Doch das ist nachweislich falsch. RT fragte auf der BPK nach.

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Wie bereits berichtet, sind die Aussagen des Regierungssprechers zu Bolivien faktisch falsch. Auf der Bundespressekonferenz hakte RT-Deutsch-Redakteur Florian Warweg deshalb erneut nach:

Die Wahlen im Oktober waren Auslöser der Proteste gegen Präsident Evo Morales. Die Opposition sprach von Fälschung, die OAS empfahl Neuwahlen. Morales kam dieser Empfehlung nach, doch kurz nachdem er Neuwahlen ankündigte, wurde er vom Militär zum Rücktritt gedrängt. Morales floh anschließend nach Mexiko, wo er politisches Asyl erhielt. Der Sozialist spricht von einem Staatsstreich. Proteste von Morales-Anhängern unterdrückt die neue Regierung mit massiver Gewalt.  

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