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Aus Sorge vor False-Flag-Angriff: Maduro lässt Luftabwehrsysteme an Grenze zu Kolumbien verlegen

Aus Sorge vor False-Flag-Angriff: Maduro lässt Luftabwehrsysteme an Grenze zu Kolumbien verlegen
Einsatz eines Buk-Flugabwehrsystem der venezolanischen Streitkräfte im Zuge des Manövers "Escudo Soberano" (Schild der Souveränität) in San Carlos del Meta, Bundestaat Apure
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat Luftabwehrbatterien an die Grenze zu Kolumbien verlegen lassen und die Streitkräfte in "Alarmstufe orange" versetzt. Laut seiner Darstellung plant Kolumbien mit US-Unterstützung eine False-Flag-Operation gegen Venezuela.

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat nach zunehmenden Spannungen mit der Regierung in Kolumbien Militärmanöver an der Grenze zu Kolumbien angeordnet sowie die venezolanischen Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. In diesem Zusammenhang ließ er auch Luftabwehrsysteme aus russischer Produktion vom Typ 9K40 Buk-M2 an die Grenze zu Kolumbien verlegen. 

Wenn du Frieden und Souveränität willst, sei bereit, sie zu verteidigen", verkündete Maduro am Mittwoch in einer Rede vor Soldaten in Caracas, die live übertragen wurde. 

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Des Weiteren legte er dar, dass der kolumbianische Präsident Iván Duque "sein Land nicht nur in einen wütenden Krieg" gestürzt habe, sondern auch plane, Venezuela mittels einer False-Flag-Operation anzugreifen". Duque versuche unter falschem Vorwand, "eine billige politische Show auf Kosten eines bewaffneten Konflikts zusammenzustellen", um so die internationale Gemeinschaft zu täuschen und diese dazu zu bringen, ihn in seinem Vorhaben zu unterstützen.

Der kolumbianische Präsident steht derzeit innenpolitisch unter Druck. In Kolumbien hatten Ende August einige ehemalige Kommandeure der Guerillagruppe FARC angekündigt, fast drei Jahre nach dem historischen Friedensvertrag angesichts von mindestens 150 ermordeten Ex-Kämpfern und der Nichteinhaltung des Friedensvertrages durch die aktuelle Regierung wieder zu den Waffen zu greifen. Präsident Duque warf daraufhin der venezolanischen Regierung vor, die Rebellen zu unterstützen und ihnen Schutz zu gewähren.

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In einer offiziellen Videoansprache an die kolumbiansiche Bevölkerung erklärte er, dass die Kolumbianer sich darüber im Klaren sein sollten, dass man es nicht mit der Entstehung einer neuen Guerilla zu tun habe, "sondern mit den kriminellen Drohungen einer Bande von Drogen-Terroristen, die den Schutz und die Unterstützung der Diktatur von [dem venezolanischen Präsidenten] Nicolás Maduro genießen". Maduro wies die Vorwürfe zurück und erklärte:

Jetzt wollen sie falsche Beweise vorlegen, um Venezuela anzugreifen und einen militärischen Konflikt mit unserem Land zu initiieren.

Zu früh gefreut? Pro-Maduro Aktivisten

Erst eine Woche zuvor hatten die USA in ihrer kolumbianischen Botschaft eine "Venezuela Affairs Unit" (VAU) eröffnet. Diese Einheit soll von der US-Botschaft in Bogotá aus operieren und sich mit "der breitesten und wichtigsten Gruppe von venezolanischen Akteuren beschäftigen", um so einen "Wechsel" in Venezuela zu erzielen. Leiten soll die VAU James Story, der Geschäftsträger der US-Botschaft in Caracas bis März 2019, wie das Außenministerium am 28. August mitteilte. Demnach sei die Einheit bereits im Einsatz und werde "die US-Mission für die legitime Regierung von Venezuela und für das venezolanische Volk weiter ausführen".

Die VAU soll die "Demokratie und verfassungsmäßige Ordnung wiederherstellen" und dafür mit der "Regierung von Interimspräsident Juan Guaidó" zusammenarbeiten. Dafür sollen Guaidó und seine politischen Unterstützer 41 Millionen US-Dollar erhalten, die die Entwicklungsbehörde USAID aus ihrem Programm für Guatemala und Honduras entnommen hat, wie die Los Angeles Times berichtete.

Staatschef Maduro reagierte in einer Fernsehansprache auf diesen Schritt der US-Regierung und erklärte, dass die USA ihre Möglichkeiten zur Einmischung in innere Angelegenheiten Venezuelas verloren haben:

Wenn das Imperium irgendwo die Kapazität verloren hat, seine Politik aufzuzwingen, dann ist es in Venezuela.

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