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USA zu Venezuela: "Staatstreich gescheitert, jetzt bringen wir eure Wirtschaft zum Absturz"

USA zu Venezuela: "Staatstreich gescheitert, jetzt bringen wir eure Wirtschaft zum Absturz"
Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza bei seiner Pressekonferenz am Sitz der Vereinten Nationen in New York am 25. April 2019
"Make the economy scream" – so ging US-Päsident Richard Nixon mit seinem Sichherheitsberater Henry Kissinger gegen die Allende-Regierung in Chile vor. Der US-Sonderbeautragte Elliott Abrams kündigt offen die Wiederholung dieser Strategie gegen Venezuela an.

Am Rande der Sitzungen der Vereinten Nationen in New York informierte der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza über die "verheerenden Auswirkungen" der von der US-Regierung gegen Venezuela verhängten wirtschaftlichen und finanziellen Blockade.

Soldaten einer US-Spezialeinheiten trainieren kolumbianische Kampfeinheiten auf der Militärbais Saravena in der Provinz Arauca, 7. Februar 2003

Arreaza verurteilte die einseitigen und restriktiven Sanktionen der USA und deren schwerwiegenden Folgen für das venezolanische Volk und erklärte, dass dieser Druck auf Washingtons Ohnmacht zurückzuführen sei, das Nicolás Maduro bisher nicht stürzen konnte.

Es ist so, wie Mr. Elliott Abrams sagt. Er hat es mir gesagt, und er hat es öffentlich gesagt: 'Nachdem der Staatsstreich gescheitert ist, lass' uns jetzt zum Zusammenbruch deiner Wirtschaft übergehen'", versicherte Arreaza am Donnerstag während einer Pressekonferenz am Sitz der Vereinten Nationen in New York.

Den Erfolg ihrer Strategie gegen die Regierung Venezuelas bewerten die USA demzufolge auch danach, inwieweit die Wirtschaft des südamerikanischen Landes zusammenbricht, sagte der Diplomat und zitierte Aussagen eines Beamten des US-Außenministeriums aus dem Jahr 2018.

Angesichts dieser Aussagen betonte Arreaza, dass die vermeintliche "humanitäre Hilfe" nichts anderes als ein "Spektakel" war, mit dem die USA ihren übermäßigen Druck, den sie seit einiger Zeit gegen Venezuela ausübt, zu verbergen versuchen.

Der Außenminister warnte davor, dass Washingtons jüngste Maßnahmen gegen die staatliche Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela (PDVSA) und Citgo, deren Tochtergesellschaft in den USA, einen Regierungswechsel in Venezuela provozieren sollen, unabhängig von den negativen Folgen für die Bevölkerung des Landes.

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Strangulation der Wirtschaft

Eine weitere Strategie, so der Minister, sei der Versuch, die venezolanische Zentralbank und die wirtschaftlichen Funktionsmechanismen des Landes zu "strangulieren", indem man im internationalen Bankwesen Befürchtungen vor der Zusammenarbeit mit Venezuela weckt, selbst wenn es Transaktionen betrifft, die nicht direkt im Maßnahmenkatalog der US-Sanktionen aufgeführt sind.

"Die internationalen Banken zittern aus Angst vor Sanktionen, wenn sie einen Antrag aus Venezuela sehen", sagte Arreaza und erklärte, dass die Weigerung der Banken auch solche Fälle einschließt, bei denen es der venezolanischen Regierung um den Kauf von Medikamenten und medizinischer Versorgung für die Bevölkerung geht.

Der Diplomat sagte, dass solche Sendungen trotz der Zusammenarbeit mit China, Russland und der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation, um für die Bevölkerung Venezuelas entsprechende Lieferungen, Behandlungen und Medikamente zu garantieren, das Land wegen der von den USA verhängten Sanktionen nicht erreichen konnten und dass diese Importbeschränkungen gegen vorrangige, lebenswichtige Güter und Waren zu Tausenden von Toten geführt haben.

Respekt vor den Patienten

Der Außenminister erwähnte insbesondere den jüngsten Bericht des Center for Economic and Political Research (CEPR), in dem es heißt, dass die Sanktionen der USA 40.000 Todesfälle in Venezuela verursacht haben. Er warnte auch davor, dass es laut dem Bericht noch mehr Todesfälle durch die Sanktionen geben könnte.

"Was ist mit dem Leben der Menschen und der Behandlung von HIV-Patienten und Chemotherapie-Patienten und den chirurgischen Eingriffen, die ausgesetzt werden müssen?", gab Arreaza gegenüber der internationalen Gemeinschaft als Frage zu bedenken, nachdem er zuvor Respekt vor chronisch kranken Patienten eingefordert hatte, deren Zahlungen für medizinische Behandlungen zudem von internationalen Banken blockiert worden seien.

Angesichts all dessen erklärte der venezolanische Außenminister, dass sein Land im Rahmen einer internationalen Kampagne die schädlichen Auswirkungen anprangern wird, die es durch die US-Sanktionen erleidet:

Es ist an der Zeit, uns in einer Kampagne zu erklären, damit die Welt um die verheerenden Auswirkungen der Blockade weiß, die die US-Regierung verhängt hat", sagte der Diplomat.

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