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Bolton: "Wir haben die Pflicht, 50.000 US-Bürger in Venezuela zu schützen"

Bolton: "Wir haben die Pflicht, 50.000 US-Bürger in Venezuela zu schützen"
John Bolton Ende Januar während eines Pressebriefings im Weißen Haus zu Venezuela. Für Aufsehen sorgte der öffentlich einsehbare Satz auf seinem Notizblock: "5.000 Truppen nach Kolumbien", war dort zu lesen.
Die USA reagieren scharf auf die Festnahme des Büroleiters des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaidó. Diese werde Folgen haben. Sicherheitsberater Bolton spricht bereits davon, dass die USA die Pflicht hätten, ihre Bürger in Venezuela zu "schützen".

Die USA haben auf die Festnahme von Roberto Marrero, dem Büroleiter des selbsternannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó, mit scharfer Kritik reagiert. Marrero war am Donnerstag von Sicherheitskräften der Regierung von Präsident Nicolás Maduro verhaftet worden. US-Außenminister Mike Pompeo rief auf Twitter zur sofortigen Freilassung Marreros auf. Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen werden.

Sicherheitsberater John Bolton forderte ebenfalls, Marrero unverzüglich freizulassen. Bolton sprach auf Twitter von "einem weiteren großen Fehler Maduros", der nicht ohne Konsequenzen bleiben werde.

In einem Interview mit Breitbart hatte Bolton zuvor wieder einmal die vielzitierte Äußerung von US-Präsident Donald Trump wiederholt, nach der für die USA in Bezug auf Venezuela "alle Optionen auf dem Tisch" lägen:

Präsident Trump war in diesem Punkt mehrmals sehr eindeutig, als er sagte, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen. Ich glaube, die Leute müssen das ernst nehmen und verstehen: Er meint das sehr ernst.

Vor dem Trump International Hotel in Washington fordern Demonstranten die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Venezuela, die dem Land großes Leid zufügen.

Dann wurde Bolton konkreter, er sprach von den in Venezuela lebenden US-Bürgern, die die USA zu beschützen hätten:

Ich möchte nur auf eine sehr wichtige Zahl hinweisen: Wir schätzen, dass es in Venezuela zwischen 40.000 und 50.000 amerikanische Bürger gibt. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat keine höhere Pflicht, als ihre Bürger vor Gewalt und Einschüchterung zu beschützen. Das ist etwas, das jeder beachten sollte.

Boltons Äußerungen rufen manche unguten Erinnerungen wach - zum Beispiel an die US-Invasion in Grenada im Oktober des Jahres 1983. Damals nahmen die USA die angebliche "Sorge um die Sicherheit US-amerikanischer Studenten" zum Vorwand für eine militärische Intervention in dem kleinen Inselstaat, die mit dem eigentlich beabsichtigten Sturz der missliebigen Regierung dort endete.

Venezolanische Sicherheitskräfte hatten am frühen Donnerstagmorgen Marrero und seinen Fahrer verhaftet. Das venezolanische Innenministerium wirft den beiden vor, "direkt für die Organisation krimineller Gruppen verantwortlich" zu sein und Terrorattacken gegen die Regierungspolitiker geplant zu haben.

Mehr zum Thema - Der Stromausfall in Venezuela und die NATO-Strategie der Cyberangriffe

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