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Bereits 15 Nierenpatienten sind in Venezuela an Folgen des Stromausfalls gestorben

Bereits 15 Nierenpatienten sind in Venezuela an Folgen des Stromausfalls gestorben
Eine Frau steht am Eingang eines Mehrfamilienhauses in der venezolanischer Hauptstadt Caracas am 9. März 2019
Der seit Donnerstagabend andauernde landesweite Stromausfall in Venezuela hat tragische Folgen nach sich gezogen: Mindestens 15 Menschen kostete er bereits das Leben. Die Regierung in Caracas geht von einem Cyberangriff aus und macht die USA dafür verantwortlich.

Wie die AFP unter Berufung auf eine Nichtregierungsorganisation berichtet, sind bereits 15 Dialyse-Patienten gestorben. Aufgrund des Stromausfalls hätten sich die Erkrankten keiner Blutwäsche unterziehen können.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro nannte einen neuerlichen Cyberangriff als Grund dafür, dass die Stromversorgung im Land noch nicht wiederhergestellt werden konnte. Die Stromversorgung sei bereits zu fast 70 Prozent wieder sichergestellt gewesen, als es "eine weitere Cyberattacke" gegeben habe. "Das hat alles zunichtegemacht, was wir erreicht hatten."

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Derweil hat der selbsternannte Interimspräsident Venezuelas, Juan Guadió, zu einem landesweiten Marsch nach Caracas aufgerufen. Vor Tausenden von Anhängern in der venezolanischen Hauptstadt kündigte Guaidó eine Rundreise durch das Land an, an deren Abschluss er das Datum für den Marsch bekannt geben werde. "Wir werden alle zusammen nach Caracas kommen", erklärte Guaidó vor jubelnden Anhängern.

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Der 35-Jährige fügte hinzu, er werde notfalls auf eine Intervention aus dem Ausland setzen, "wenn die Zeit gekommen" sei. Die Verfassung Venezuelas erlaube nach seiner Auffassung einen venezolanischen Militäreinsatz im Ausland wie auch "von Ausländern im Land".  

Alle Optionen liegen auf dem Tisch", rief der Oppositionsführer in Anspielung auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der wiederholt einen US-Militäreinsatz in Venezuela nicht ausgeschlossen hatte.

 Der US-Nationale Sicherheitsberater John Bolton während einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington, USA, am 28. Januar 2019.

Zuvor hatte John Bolton, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, erklärt, dass Washington international eine breite Koalition bilden möchte, um einen Machtwechsel in Venezuela zu erreichen. Dabei berief er sich auf die Monroe-Doktrin: Die jetzige Administration habe keine Angst, dieses Dokument anzuwenden.

Unser Ziel ist es, Juan Guaidó zum Interimspräsidenten zu machen, damit wir eine neue Präsidentschaftswahl bekommen", so Bolton.

Die Monroe-Doktrin geht auf die "Rede zur Lage der Nation" in den USA aus dem Jahr 1823 zurück, in der US-Präsident James Monroe vor dem Kongress die Grundzüge einer langfristigen Außenpolitik der USA entwarf. Die wesentlichen Punkte der Doktrin waren zum einen die unumkehrbare Lossagung der Vereinigten Staaten von den europäischen Kolonialmächten. Zum anderen wurde Lateinamerika zur Einfluss-Sphäre der USA erklärt.

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(rt deutsch/sputnik)

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