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"Souveränität wird nicht diskutiert, sondern verteidigt": Venezuela reagiert auf US-Invasionsdrohung

"Souveränität wird nicht diskutiert, sondern verteidigt": Venezuela reagiert auf US-Invasionsdrohung
Venezuelas Präsident Nicolas Maduro bei einer Zeremonie während militärischer Übungen auf der Libertador Air Base.
Das venezolanische Volk sei bereit, einen militärischen Angriff abzuwehren, wann immer er kommt. Dies hat die Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, erklärt. Sie feuerte zurück auf die Bemerkung von US-Präsident Donald Trump, dass eine militärische Invasion in Venezuela "eine Option" sei.

Rodriguez sagte am Sonntag vor russischen Medien, Venezuela halte Trumps Bemerkung für "inakzeptabel". Wenn ein Angriff auf die Souveränität des Landes verübt wird, sind Armee und Volk bereit, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen, betonte sie und fügte hinzu, dass die Frage der Unabhängigkeit der Nation nicht verhandelbar ist.

Die Souveränität wird nicht diskutiert, sie wird verteidigt", sagte die Vizepräsidentin an die Adresse der USA.

Rodriquez fügte hinzu, dass das venezolanische Volk "auf Abruf" sein wird, um die Grenzen des Landes zu verteidigen. Es werde keine Einmischung von außen zulassen, "unabhängig davon, woher es kommt. Wir sind immer bereit, einen Angriff abzuwehren".

Rodriguez machte keine Andeutungen darüber, ob Caracas zusätzliche Schritte unternommen habe, um das Land auf einen möglichen militärischen Angriff vorzubereiten wie beispielsweise die Verstärkung der Grenze. Stattdessen sagte sie, dass solche Fragen eher an Kolumbien gerichtet sein sollten, einen US-Verbündeten in der Region, "der dies tut".

Gerüchte, dass Venezuelas westlicher Nachbar als Sprungbrett für US-Truppen dienen könnte, sobald die "militärische Option" Washingtons in Kraft tritt, wurden von einem Notizblock angeheizt, der letzte Woche vom US-Sicherheitsberater John Bolton bei einer Konferenz gezeigt wurde. Darauf standen die kurzen Worte "5.000 Soldaten nach Kolumbien". Bogota hat jedoch inzwischen geleugnet, dass es Kenntnis von einem US-Truppeneinsatz hat. Die kolumbianische Regierung sagte, dass Washington nicht um ihre Erlaubnis gebeten habe, Truppen zu verlegen.

Die hochrangige venezolanische Regierungsvertreterin versprach, dass ihre Regierung in der Lage ist, die politische Krise mit friedlichen Mitteln und unter strikter Einhaltung der Verfassung zu entschärfen.

Natürlich fordern wir eine friedliche Lösung aller Probleme, indem wir einen Dialog einleiten und Fragen auf der Wahlebene lösen", sagte sie.

Die Bemerkungen von Rodriguez wurden vom venezolanischen Außenminister Jorge Arreaza geteilt. Dieser twitterte am Sonntag twitterte, Trump hätte "bestätigt, dass er an vorderster Front des Putsches steht", indem er die militärische Option einführt.

Erfahren in

Im Gespräch mit CBS am Samstag schloss Trump Verhandlungen mit Venezuelas Präsident Nicholas Maduro aus und sagte, dass die Entsendung des US-Militärs nach Venezuela "eine Option" sei. Er ging nicht weiter darauf ein und bemerkte nur, dass er nicht mit dem venezolanischen Führer sprechen würde, weil die USA schon "sehr weit im Prozess" fortgeschritten sind.

Die USA haben den Oppositionellen Guaidó als legitimes Oberhaupt des Landes anerkannt und ihm die Kontrolle über die Vermögenswerte des Landes in den USA übertragen. Mehrere Verbündete folgten der US-Entscheidung. Russland, China, Mexiko und die Türkei sowie andere Länder stehen weiterhin hinter Maduro und fordern einen Dialog zur Lösung der Krise.

Frankreich, Deutschland und Spanien haben gedroht, auf den US-Zug aufzuspringen und Guaidó am Montag als Präsidenten anzuerkennen, wenn ein achttägiges Ultimatum, das sie Maduro erteilt haben, um vorgezogene Präsidentschaftswahlen auszurufen, ausläuft.

Die venezolanische Regierung kritisiert, dass sich die USA in ihre Angelegenheiten einmischen, in der Hoffnung, von den riesigen venezolanischen Ölreserven, den größten der Welt, und anderen Naturschätzen zu profitieren.

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