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Argentinien: Tausende demonstrieren gegen G20-Gipfel in Buenos Aires

Argentinien: Tausende demonstrieren gegen G20-Gipfel in Buenos Aires
Traditionell gibt es Proteste in allen Gaststaaten gegen den G20 Gipfel. In Buenos Aires waren es über hundert soziale und politische Organisationen, Parteien und Gewerkschaften, die ihre Anhänger auf die Straße brachten.

Tausende demonstrierten in Buenos Aires gegen den Gipfel. Die Demonstranten hielten sich an die mit der Regierung ausgehandelten Vereinbarungen, nach denen alles friedlich verlaufen sollte. Allerdings gab es trotz Vermummungsverbots viele Demonstranten mit "Anonymous-Masken". Die Demonstration wurde von 2.500 Polizisten begleitet, an strategischen Punkten standen schwere Panzerfahrzeuge. Insgesamt hat es 16 vorübergehende Festnahmen gegeben.

Laut dem Internetportal INFOBAE sind während des gesamten Gipfeltreffens Scharfschützen auf den Dächern von Buenos Aires stationiert. Auch der Demonstrationszug fand unter solchen schockierenden Bedingungen statt.

Das Bündnis "Weg mit dem G20-Gipfel" von rund 100 Organisationen und sozialen Bewegungen marschierte am Freitag ab 15:00 Uhr in einer festgelegten Marschroute bis zum Parlament. Dort endete der Zug mit einer Kundgebung. Auch internationale Organisationen wie ATTAC, die "Action for Argentina" aus England und die "Antikapitalisten im Netz" beteiligten sich an dem Bündnis.

Neben den bereits bei der Großkundgebung am Dienstag stark vertretenen Gruppierungen sind hier auch die Mütter der Plaza de Mayo zu nennen. Des Weiteren "Feministinnen gegen den G20", die Sozialistische Arbeiterbewegung, die Bewegung "Argentinien besser ohne Freihandelsvertrag", das "Bündnis gegen den Extraktivismus" (gegen eine Rohstoff-Wirtschaft) und der autonome Gewerkschaftsdachverband. Am Freitag soll es insgesamt 16 Festnahmen gegeben haben.

Argentinien: Tausende demonstrieren gegen G20-Gipfel in Buenos Aires

"Sie sollen alle abhauen" riefen die Demonstranten immer wieder, als sich der Zug dem Kongressgebäude näherte. Obwohl während der Widerstandswoche in zahlreichen Diskussionsrunden differenziertere Sichtweisen analysiert wurden, macht sich das Gefühl, "die da oben sind alle gleich", auch bei diesen Demonstrationen Luft.

Weitere Slogans waren "Nein zum G20", "Weg mit Macris IWF-Verträge", "Trump und Imperialisten: verschwindet!", "Nieder mit Bolsonaro!" und "Keine Tilgung der Auslandschulden!"

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