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Kein Gespräch zwischen Trump und Maduro bei UN-Vollversammlung

Kein Gespräch zwischen Trump und Maduro bei UN-Vollversammlung
"Trump raus aus Lateinamerika" steht auf dem Podest, an dem Venezuelas Präsident zu seinen Anhängern spricht. (Caracas, 14. August 2017)
Vor der UN-Vollversammlung lieferten sich US-Präsident Trump und sein venezolanischer Amtskollege Maduro einen verbalen Schlagabtausch. Unerwartet bot Trump zugleich aber an, sich mit Maduro zu einem direkten Gespräch zu treffen. Doch dazu kam es aber nicht.

von Maria Müller

Am Montag ging die 73. UN-Vollversammlung in New York zu Ende, ohne dass US-Präsident Donald Trump seine angebliche Gesprächsbereitschaft mit Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro verwirklichte.

Anhänger des venezolanischen Präsidenten auf einer Demonstration gegen Imperialismus in Caracas. (19. September 2018)

"Ich bin bereit, mit Präsident Maduro zu sprechen, wenn das den Menschen in Venezuela hilft, denn dafür bin ich hier..." hatte Trump noch in seiner Rede vor der Vollversammlung am vergangenen Mittwoch betont. Doch drei Stunden später nahm die Pressesekretärin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, die Gesprächsofferte ihres Chefs gegenüber nachfragenden Journalisten zurück:

Das ist in seiner Agenda nicht vorgesehen.

Von da an antwortete auch Trump auf alle Presseanfragen nach einem Treffen mit Maduro ausweichend. "Wir werden sehn", oder "das ist offen". In keinem Fall bestätigte oder konkretisierte der US-Präsident einen Termin.

In den folgenden Tagen kam dann eine neue Variante auf den Tisch. Das Treffen zwischen den beiden Staatschefs werden auf die kommenden Wochen verlegt, erklärte Sprecherin Sanders, ohne Angabe von Gründen. Nicolás Maduro hingegen versicherte gegenüber Journalisten im UN-Gebäude, dass ein solches Treffen positive Ergebnisse haben werde:

Donald Trump und ich, wir sehen uns dann von Angesicht zu Angesicht, und ich bin sicher, das führt zu etwas Gutem.

Doch Maduro musste die Heimreise antreten, ohne dass sich sein Wunsch erfüllt hätte. In Anspielung auf die Rede des US-Präsidenten, in der er erneut mit "allen Optionen" gegen Venezuela gedroht hatte, sprach sich der chilenische Präsident Sebastian Piñera vor der Weltversammlung gegen eine Militärintervention aus:

Eine militärische Option ist eine schlechte Option. Wir glauben, dass eine militärische Option eine schlechte Wahl ist. Man weiß wie Kriege beginnen, doch man weiß nie, wie sie enden, und welchen Preis an Menschenleben und Leid sie bedeuten.

Dennoch stehe er fest zu einer unnachgiebigen Haltung gegenüber Venezuela, so Piñera. Am Tag darauf besuchte er das Weiße Haus und sprach mit Donald Trump unter vier Augen. Das Thema Venezuela habe im Mittelpunkt des Austauschs gestanden. Schließlich erklärte Piñera, dass sich seine Regierung und Washington in den wichtigsten Einschätzungen einig sind.

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