Tsunamiwarnung für acht Länder nach Erdbeben der Stärke 8,0 vor der Südküste Mexikos

Tsunamiwarnung für acht Länder nach Erdbeben der Stärke 8,0 vor der Südküste Mexikos
Nachdem vor der Südküste Mexikos ein Erdbeben der Stärke 8,0 gemessen wurde, gab es Tsunamiwarnungen. Das Beben ereignete sich südwestlich von Mexiko in der Nähe der Stadt Pijijiapan unweit der Grenze Guatemalas. Das Epizentrum lag in 33 Kilometern Tiefe. Der Tsunami erreichte aber nur 0,7 Meter.

Während sich Florida auf den Tropensturm Irma vorbereitet, erschütterte ein Erdbeben der Stärke 8,0 die Südküste Mexikos laut Messungen des amerikanischen Erdbebendiensts USGS. Das Beben ereignete sich Donnerstag Nacht um 23:49 Ortszeit. Mindestens zwei Menschen sollen bei dem Erdbeben ums Leben gekommen sein, so das mexikanische Innenministerium.

Eine Tsunamiwarnung wurde daraufhin herausgegeben, die für acht Länder greift: Ecuador, Nicaragua, Panama, Guatemala, Honduras, Mexiko, El Salvador und Costa Rica. Die Tsunamiwellen könnten acht Meter in Mexiko erreichen, hieß es. In Ecuador und Guatemala rechnet man mit 0,3 bis ein Meter hohen Wellen. Eine halbe Stunde nach dem Beben ereignete sich ein Nachbeben der Stärke 6,1. 

Tatsächlich waren erreichte der Tsunamis in Mexiko nur 0,7 Meter.

Erste Bilder aus der Stadt Chiapas:

Auch in der mexikanischen Hauptstadt war das Beben zu spüren. Menschen rannten auf die Straßen.Teile von Mexiko-Stadt sollen ohne Strom sein. 

Video von Augenzeugen:

Im April diesen Jahres erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 Mexiko-Stadt. Die Gebäude schwankten 30 Sekunden lang. Dächer und Wände von Gebäuden stürzten ein und es kam zu Straßenschäden. Das schlimmste Erdbeben der jüngsten Geschichte Mexikos ereignete sich im Jahr 1985. Hier kamen 6.000 Menschen in Mexiko-Stadt ums Leben. Damals wurde eine Stärke von 8,1 gemessen. Auch Erdbeben, die eine Distanz zu der Millionenstadt aufweisen, stellen ein Problem dar, da die Häuser auf schlammigem Boden ausgetrockneter Seen erbaut wurden.

Im März 2011 wurde ein Tsunami vor der Ostküste Japans ausgelöst, ausgelöst durch ein Erdbeben der Stärke 9,0. Als Folge kam es zu einer Kernschmelze in Fukushima. Es gab 19.000 Todesopfer. 

Weitere Informationen folgen.