Bildergalerie: Papst Franziskus besucht das aufständische Chiapas

Bildergalerie: Papst Franziskus besucht das aufständische Chiapas
Gestern besuchte Papst Franziskus auf seiner Mexiko-Reise den südlichsten Bundesstaat Chiapas. Die Gegend wurde durch den Aufstand der indigenen EZLN vor 20 Jahren international bekannt. Der damalige Papst und die mexikanische Regierung verdächtigten den Bischof der Region, Samuel Ruiz, mit den Aufständischen zu sympathisieren. Papst Franziskus besuchte gestern in der Kathedrale von San Cristobal das Grab des Befreiungstheologen, der von seinem Vorgänger, Josef Ratzinger, bekämpft wurde.

Bis heute ist der Bundesstaat Chiapas in Mexiko militarisiert. Aufständische indianische Gemeinden stehen Anhängern der Regierung in Mexiko-Stadt gegenüber. Der Bundesstaat, in dem wie in vielen mexikanischen Kirchen ein schwarzer Jesus am Kreuz hängt, kommt nicht zur Ruhe. Auch gestern standen Demonstranten im Vordergrund, die Freiheit für die politischen Gefangenen forderten. Außerdem verlangen sie mehr Autonomie für die indigenen Völker.

Papst Franziskus unter dem schwarzen Jesus, Symbol für die Kirche der Armen in Mexiko.
Papst Franziskus unter dem schwarzen Jesus, Symbol für die Kirche der Armen in Mexiko.