Lateinamerika

Maduro: Vereitelte Terroranschläge und Sabotageakte wurden von der CIA in Auftrag gegeben

Die CIA hat mit Zustimmung der US-Führung Terroranschläge und Sabotageakte in Venezuela vorbereitet, so der venezolanische Präsident Nicolás Maduro. Unterdessen erhob die venezolanische Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen einen der Drahtzieher.
Maduro: Vereitelte Terroranschläge und Sabotageakte wurden von der CIA in Auftrag gegebenQuelle: AFP © Venezuelan Presidency

Maduro erklärte, die Terroranschläge und Sabotageakte in Venezuela, die der Anfang September in der Bolivarischen Republik festgenommene US-Bürger Matthew John Heath vorbereitete, gehen unmittelbar auf den US-Auslandsgeheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) zurück. Sie seien mit Zustimmung der US-Führung geplant worden. Im staatlichen Fernsehen sagte Maduro am Dienstag:

Wie schon bekannt war, benutzt die Regierung von Donald Trump die DEA, um Angriffe gegen Venezuela zu organisieren. Neu an der Sache ist jedoch, dass die US-Behörden der CIA grünes Licht zur Durchführung einer terroristischen Untergrundoperation unmittelbar durch ihre Agenten gegeben haben.

Nach Angaben des venezolanischen Staatschefs richteten sich die vorbereiteten Angriffe gegen Objekte in der Ölindustrie und der Elektrizitätsversorgung sowie gegen militärische Einrichtungen. Außerdem sollten sie die Wahlen stören. Der Politiker erinnerte auch daran, dass Sicherheitskräfte des Landes erst vor kurzem einen Vertreter des US-Geheimdienstes aufgriffen, der der venezolanischen Regierung die entsprechenden Pläne Washingtons offenlegte.

Zuvor erhob die venezolanische Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen den US-Bürger Matthew John Heath. Dem ursprünglich wegen Verdachts auf Spionage Inhaftierten werden Terrorismus, Waffenschmuggel und kriminelle Verschwörung vorgeworfen, schreibt die Agentur TASS. Nach Angaben des venezolanischen Generalstaatsanwalts Tarek William Saab plante der Häftling mit Unterstützung von Komplizen aus Venezuela Sabotageakte gegen die Ölindustrie und das nationale Elektrizitätssystem des Landes. In seinem Mobiltelefon wurden Aufnahmen von Ölraffinerien und militärischen Einrichtungen gefunden. Bei seiner Festnahme in der Gemeinde Mene Mauroa fand man bei Heath ferner einen Granatwerfer, eine Maschinenpistole, C4-Sprengstoff und ein Satellitentelefon vor.

Laut Saab wurde festgestellt, dass der US-Amerikaner in den Jahren von 2006 bis 2016 als Söldner des privaten Militärdienstleisters MVM Incorporated auf Stützpunkten der CIA im Irak aktiv war.

Hauptkunden des Söldnerkontors sind tatsächlich die US-Geheimdienste CIA und NSA, schrieb die kanadische Zeitung Orinoco Tribune vergangene Woche. Das Blatt hob hervor, dass die USA das Unternehmen MVM Incorporated und ähnliche Dienstleister in Lateinamerika bisher meist zu ausdrücklich nicht-militärischen Zwecken wie etwa zur Unterstützung geheimdienstlicher Arbeiten einsetzt. Erst mit dem Aussetzen von Kopfgeldern auf hochrangige venezolanische Staatsbeamte durch die US-Regierung habe sich für in Lateinamerika operierende Söldner und private Militärunternehmen aus den USA ein Anreiz ergeben, derartige Operationen durchzuführen.

Mehr zum Thema - USA verschärfen erneut Sanktionen und wollen Venezuela komplett von Dieselzufuhr abschneiden

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team