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Verkehrte Welt wegen Corona-Pandemie: Mexikaner wollen strengere Kontrollen an Grenze zu USA

Verkehrte Welt wegen Corona-Pandemie: Mexikaner wollen strengere Kontrollen an Grenze zu USA
Symbolbild). Eine Geldwechselstube an der Grenze zwischen den USA und Mexiko in San Diego, Kalifornien.
Normalerweise machen die USA Druck auf die gemeinsamen Grenze, doch wegen der Corona-Pandemie blockierten nun Mexikanische Demonstranten einen Grenzübergang im Süden der USA. Ihre Sorge: ungetestete US-Amerikaner, die nach Mexiko einreisen.

Die mexikanischen Demonstranten in Nogales (Region Sonora, eine südlich des US-Bundesstaates Arizona), kündigten an, den Verkehr nach Mexiko für einen weiteren Tag zu blockieren, nachdem sie am Mittwoch einen Kontrollpunkt stundenlang geschlossen hatten.

Symbolbild

Sie trugen dabei Gesichtsmasken und hielten Schilder hoch, auf denen sie die US-Amerikaner aufforderten "zu Hause zu bleiben".

Mexiko hat laut der Johns Hopkins Universität aktuell 585 Infizierte. Acht Menschen sind gestorben. Zum Vergleich die USA: 85.995 Infizierte und 1.300. Die Grenze soll laut den Demonstranten nur noch für "unverzichtbare" Geschäfte geöffnet bleiben.

Die Blockade wurde von Mitgliedern der Gruppe "Sonorans for Health and Life" angeführt, die forderten, dass an jedem, der aus den USA nach Mexiko einreist, medizinische Tests durchgeführt werden sollen.

Jose Luis Hernandez, ein Mitglied der Gruppe, sagte gegenüber dem US-Nachrichtenportalder Republik Arizona: "Es gibt keine Vorsorgeuntersuchungen der Bundesregierung zur Bekämpfung dieser Pandemie. Deshalb sind wir hier in Nogales. Wir haben diese Maßnahme ergriffen, um den mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador aufzufordern, jetzt zu handeln".

Der mexikanische Präsident ist für seine Reaktion auf die Pandemie kritisiert worden, ebenso wie US-Präsident Donald Trump. Hernandez ergänzte, dass die Demonstrationen am Mittwoch eine "erste Warnung" an Lopez Obrador seien.

Die Gruppe hat die Durchsetzung des Übertrittsverbots für alle US-amerikanischen oder mexikanischen Bürger aus touristischen oder medizinischen Gründen gefordert, einschließlich derjenigen, die täglich die Grenze überqueren, um in den USA zur Schule zu gehen oder zu arbeiten.

Die Behörden müssen auch medizinische Tests an aus den USA abgeschobenen Mexikanern durchführen, sagten sie. US-Präsident Trump hat die Reduzierung der Zahl der Personen, die illegal die Grenze von Mexiko in die USA überqueren, zu einem Kernstück seiner Regierungspolitik gemacht. In der vergangenen Woche kündigte er an, dass die Grenze wegen des Coronavirus geschlossen werden soll.

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