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Demonstranten stürmen UN-Basis im Kongo – Tote und Verletzte

Demonstranten stürmen UN-Basis im Kongo – Tote und Verletzte
Kiwanja, Demokratische Republik Kongo, 19. Oktober 2018.
Aufgebrachte Demonstranten haben am Montag in Beni im Osten der Demokratischen Republik Kongo ein Rathaus sowie einen Stützpunkt der UN-Friedenstruppen gestürmt und geplündert. Das Rathaus sei zudem in Brand gesetzt worden, berichtete unter anderem Amnesty International (AI).

Die Polizei ging gewaltsam gegen die Demonstranten vor. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben, eine unbekannte Zahl von Demonstranten wurde verletzt.

Der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem Amtskollegen aus der Republik Kongo Denis Sassou-Nguesso

Der Stützpunkt der Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) sei beschädigt und die dort stationierten Friedenstruppen seien aus Sicherheitsgründen verlegt worden, sagte ein UN-Sprecher am Montag vor Journalisten in New York. Es handele sich dabei um rund 700 Einsatzkräfte aus Malawi und Indien. Die MONUSCO rufe alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf.

Anlass der Unruhen war ein Angriff von Rebellen am Wochenende, bei dem acht Menschen getötet und neun Bewohner entführt worden waren. Der stellvertretende AI-Direktor für Ostafrika, Seif Magango:

Im Moment sind Sicherheitskräfte und UN-Truppen absolut nicht in der Lage, die Menschen in Beni und anderen Städten des Kongo zu schützen.

Im Osten Kongos treiben bis zu 160 verschiedene Rebellen-Gruppen ihr Unwesen. Unter ihnen sind unter anderem auch Islamisten wie etwa die aus dem benachbarten Uganda vorstoßenden radikalen Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF). Nach Schätzungen von Amnesty International wurden allein in Beni in den vergangenen fünf Jahren mindestens 2.000 Menschen von Rebellen getötet.

Im instabilen Ost-Kongo geht es meist um die Kontrolle über Gebiete und deren Bodenschätze wie Gold oder Kobalt.

Mehr zum Thema - Russland vermittelt Friedensprozess in Zentralafrika: Daraufhin schickt Paris Waffen in die Region 

(rt deutsch/dpa)

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