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Anzeichen für einen Putsch im Sudan verdichten sich

Anzeichen für einen Putsch im Sudan verdichten sich
Nach bislang noch nicht offiziell bestätigten Meldungen wurde der Langzeitpräsident des Sudan, Omar al-Bashir, vom Militär abgesetzt
Wie sudanesische Staatsmedien berichten, bereitet sich das Militär auf eine "wichtige Ankündigung" vor. Nach bislang nicht offiziell bestätigten Meldungen, wurde Langzeitpräsident Omar al-Bashir abgesetzt. Seit Monaten halten Proteste das Land in Atem.

In der sudanesischen Hauptstadt Khartum steigt die Spannung. Gerüchten zufolge wird die sudanesische Armee in Kürze verkünden, dass die 30-jährige Amtszeit von Präsident Bashir ein Ende gefunden hat. Ein Moderator des staatlichen sudanesischen Fernsehens sagte:

Die sudanesische Armee wird bald eine wichtige Erklärung abgeben. Warten Sie darauf.

Seit Samstag halten Zehntausende vor dem militärischen Hauptquartier in Khartum eine Protestmahnwache ab. Die Menschen fordern die Absetzung des Präsidenten Omar al-Bashir. Bei dem Protest kam es nach inoffiziellen Angaben zu mehreren Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und Sicherheitskräften. Nach Angaben des sudanesischen Informationsministers Hassan Ismail, seien dabei mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, darunter sechs Sicherheitskräfte. Aktivisten sprachen hingegen von bis zu 14 Toten.

Auch nach Angaben des libanesischen Fernsehsenders Al Mayadeen erklärten sudanesische Armeemitglieder, dass Präsident Bashir sein Amt habe niederlegen müssen. Demnach habe das Militär die Schaffung eines Interimsrates angekündigt, der das Land während einer Übergangszeit regieren solle. Nach Angaben von Al Arabiya wurde der erste Vizepräsidenten Awad Ibn mit der Leitung des Rates betraut. Nach bislang unbestätigten Informationen, wurden al-Bashirs engste Vertraute aus dem Staatsdienst entlassen.

Zunächste ging es bei den Protesten um die Senkung der Brotpreise. Später wurden Rücktrittsforderungen gegenüber Präsident Omar al-Bashir laut.

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