Stellvertreterkrieg im Südsudan: USA bekämpfen chinesischen Einfluss auf gigantische Ölvorkommen

Südsudans Präsident Salva Kiir bei einem Treffen mit George W. Bush im Oval Office des Weißen Hauses im Januar 2009.
Südsudans Präsident Salva Kiir bei einem Treffen mit George W. Bush im Oval Office des Weißen Hauses im Januar 2009.
Geburtstag für den jüngsten Staat der Erde: In Juba, der Hauptstadt des Südsudan beschossen Soldaten am Sonntag das UN-Hauptquartier. Als sich der Südsudan vor fünf Jahren vom Sudan abspaltete, begann der Bürgerkrieg. Die Region besitzt 75 Prozent der Ölvorkommen des ehemaligen Sudans. Dort wurden sie, zum Missfallen der USA, hauptsächlich von China gefördert. Die USA heißen auch die „Hebamme des Südsudan“, weil sie die separatistischen christlichen Milizen im Süden des Landes unterstützen.