icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Killer im Wasser: Botsuanische Behörden finden mögliche Ursache für massenhaftes Elefantensterben

Killer im Wasser: Botsuanische Behörden finden mögliche Ursache für massenhaftes Elefantensterben
Killer im Wasser: Botsuanische Behörden finden mögliche Ursache für massenhaftes Elefantensterben (Symbolbild)
Nach dem Tod von mehr als 300 Elefanten haben die Behörden von Botsuana eine wahrscheinliche Ursache festgestellt. Dabei handelt es sich um Cyanobakterien. Einige Arten von Blaualgen sind toxisch. Tiere können sich beim Trinken aus verseuchten Gewässern vergiften.

Am Montag hat die botsuanische Wildparkbehörde eine mögliche Ursache des Massensterbens von Elefanten im Land bekanntgegeben. Blutproben verendeter Tiere sowie Erd- und Wasserproben hätten ergeben, dass die Tiere im Okavangodelta im Nordwesten des Landes an einer Vergiftung durch Blaualgen gestorben seien. Noch sei unklar, warum offenbar keine andere Spezies betroffen sei, sagte Mamadi Reuben, leitender Veterinär der Behörde.

Mysteriöses Elefantensterben in Botswana – mehr als 160 Kadaver entdeckt (Archivbild)

In den vergangenen Monaten waren insgesamt 330 tote Elefanten im Okavangodelta gefunden worden. Wilderei wurde als Todesursache früh ausgeschlossen, da die Kadaver mit intakten Stoßzähnen gefunden wurden. Auch Tierkrankheiten wie zum Beispiel Milzbrand passten nicht ins Bild. Im Nachbarland Simbabwe wurden jüngst auch mindestens 22 Elefanten tot aufgefunden. Dort wurde die Todesursache noch nicht geklärt.

Manche Arten von Cyanobakterien bilden potenziell tödliche Giftstoffe. Das kann negative Folgen für Tiere beim Trinken aus Gewässern haben, wenn sich die Mikroben dort bei Algenblüten massenhaft vermehren. Der Klimawandel mit seinen steigenden Wassertemperaturen fördert Experten zufolge die Vermehrung der gefährlichen Blaualgen.

Killer im Wasser: Botsuanische Behörden finden mögliche Ursache für massenhaftes Elefantensterben
Tote Elefanten im Okavango-Delta

Das Okavangodelta ist weltweit wegen der spektakulären Landschaften und reichen Tierwelt berühmt. Botsuana im südlichen Afrika hat bisher auf dem Kontinent einen guten Ruf in Sachen Natur- und Tierschutz. Im Vorjahr hat das Land aber wegen der Aufhebung des Elefantenjagdverbots Empörung ausgelöst. Botswana beherbergt schätzungsweise ein Drittel der Elefanten in Afrika. Während die Populationszahlen auf dem Kontinent rückläufig sind, ist die Zahl der Dickhäuter in Botsuana zuletzt auf rund 130.000 gestiegen.

Mehr zum ThemaMysteriöse Massaker an Pferden in Frankreich (Fotos)

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen