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Äthiopien beharrt auf Stausee-Füllung: Keine Verschiebung in Sicht

Äthiopien beharrt auf Stausee-Füllung: Keine Verschiebung in Sicht
Äthiopien beharrt auf Stausee-Füllung: Keine Verschiebung in Sicht (Archivbild)
Im Streit um den künftig größten Staudamm Afrikas ist keine Einigung in Sicht. Auch nach einem virtuellen Spitzentreffen der Afrikanischen Union will Äthiopien mit dem Füllen des Stausees am Blauen Nil beginnen. Der Sudan und Ägypten befürchten negative Folgen für sich.

Seit dem Jahr 2010 baut Äthiopien an einem 4,8 Milliarden US-Dollar teuren Staudamm. Das Wasserkraftwerk soll zum größten in ganz Afrika werden und das Land mit Strom versorgen. Dabei will die Regierung in Addis Abeba mit dem Füllen des Stausees bereits im Juli beginnen und beharrt auf dieser Position, obwohl die Nachbarländer Sudan und Ägypten ihr kritisch gegenüberstehen.

Ägypten schaltet UN-Sicherheitsrat im Streit um Staudamm in Äthiopien ein. Auf dem Bild: Die Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre am Blauen Nil in der äthiopischen Region Benishangul-Gumuz, 26. September 2019

Ministerpräsident Abiy Ahmed betonte am Samstag nach einem virtuellen Spitzentreffen der Afrikanischen Union (AU):

Äthiopien plant, mit dem Füllen innerhalb der kommenden zwei Wochen zu beginnen, während die restlichen Arbeiten weitergehen werden.

Demnach sollen die Verhandlungen während dieser beiden Wochen jedoch weitergehen.

Die Regierung in Kairo befürchtet, dass dann nicht genügend Wasser den Nil herabfließt. Der Wüstenstaat deckt mehr als 90 Prozent seines Wasserbedarfs aus dem Strom. Ägyptens Präsident Abd al-Fattah as-Sisi hat Äthiopien vor einem Alleingang gewarnt. Wie sein Sprecher am Samstag mitteilte, müsse ein gerechtes und ausbalanciertes Abkommen zwischen allen betroffenen Ländern geben, bevor mit dem Füllen des Damms begonnen werde. (dpa)

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