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Einmal Mercedes – immer Mercedes: Südafrikanischer Politiker lässt sich in seinem Auto begraben

Einmal Mercedes – immer Mercedes: Südafrikanischer Politiker lässt sich in seinem Auto begraben
Auf zur letzen Spritztour.
Es heißt zwar immer, das Auto sei der Deutschen liebstes Kind – dass sich die Liebe zu Blechkarossen jedoch nicht nur auf "Teutonen" beschränkt, bewies nun ein südafrikanischer Politiker. Angeschnallt und mit Händen am Steuer machte er sich auf seinen letzten Weg.

Bei dem Liebhaber deutscher Ingenieurskunst handelte es sich um Tshekede Bufton Pitso – einem der Chiefs der südafrikanischen Bantu-Ethnie Hlubi im kleinen Ort Jozana in Südafrikas Ostkap-Provinz. Als Chief war er das Bindeglied der Hlubis zur Verwaltung, Ratgeber für rund 300 Haushalte, Redner, Schlichter und auch Verhandlungsführer.

Symbolbild. Polizei vor einer Berliner Moschee, Februar 2020.

Nachdem Pitso nun mit 74 Jahren gestorben war, erlangte er posthum Bekanntheit: Statt in einem Sarg trat das Parteimitglied der United Democratic Movement (UDM) den letzten Weg in seinem geliebten Mercedes an. Zu Lebzeiten konnte Pitso seinen Wagen wegen diverser Defekte offenbar nicht mehr nutzen. Was ihn aber nicht davon abgehalten haben soll, sich trotzdem ab und an hinter das Steuer des Fahrzeugs zu setzen. Dort soll er den Sonnenuntergang genossen und sogar Besucher empfangen haben.

Bei dem Fahrzeug handelte es sich offenbar um eine 1995er E-Klasse, Baureihe W 124. Wie seine Tochter Sefora Letswaka berichtete, gab es für Pitso nur zwei Sorten von Autos: "Mercedes – und den Rest". Darum habe er in seinem letzten Willen auch festgelegt, dass man ihn in seinem geliebten Wagen bestatten soll.

Er sagte, wenn der Tag gekommen sei, wolle er darin beerdigt werden. Wir haben ihm zugehört, seinen Wunsch respektiert und hoffen jetzt, dass er glücklich auf uns herunterblickt", so Letswaka.

Für die Beerdigung saß Pitso in einem weißen Anzug auf dem Fahrersitz, angeschnallt, die Hände von Kabelbindern am Lenkrad gehalten.

Einmal Mercedes – immer Mercedes: Südafrikanischer Politiker lässt sich in seinem Auto begraben

Übrigens ist dies nicht die erste "Drive-in-Bestattung" in Afrika: 2018 beerdigte ein Nigerianer seinen Vater in einem brandneuen BMW X5. Aus China ist eine Beerdigung in einem Hyundai Sonata überliefert. Und in den USA kann man offenbar einen Mercedes als Grabstein bekommen.

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