China: USA haben “versteckte Gründe” für Bombardierungen gegen IS-Stelllungen

China verweist auf “geheime Gründe” der USA für Bombardierungen gegen Stelllungen der IS
China verweist auf “geheime Gründe” der USA für Bombardierungen gegen Stelllungen der IS
Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Sina Military verkündet, geht China davon aus, dass die USA „den Kampf gege IS nur als Vorwand nutzen, um via Militärinterventionen die syrische Regierung unter Präsident Bashar Al-Assad zu stürzen.“

“Die wirklichen Motive lassen sich aus einer einfachen Analyse der geostrategischen Interessen der USA ableiten.“ Washington würde seine Aufmerksamkeit nun dem Nahen Osten zuwenden, nachdem es zu Beginn des Jahres erfolgreich die Situation zwischen Russland und der Ukraine „verdunkelt“ hätte. Als nächstes stehe jetzt der „Sturz von Assad auf der Tagesordnung“, so die chinesische Einschätzung.

Die USA hatte die chinesische Regierung zuvor aufgerufen sich der „Allianz der Willigen“ im Kampf gegen den Islamischen Staat anzuschließen.

„Doch China verweigert sich diesem geopolitischen Spiel der USA“, verkündet das Infoportal und verweist auf den außenpolitischen Leitsatz Pekings, sich nicht die die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

Und ergänzt: “Washington versucht gerade sich Peking zum Freund zu machen, nur um die aktuelle Unterstützung Chinas für die russische Position zu Syrien und der Ukraine zu unterminieren.“ China würde sich konsequenter Weise sich auch nicht den westlichen Sanktionen gegen Russland beteiligen.

Abschließend verweist Sina Military auf das doppelte Spiel der USA mit China. Einerseits wird versucht China in die US-Militärdoktrin einzubinden und andererseits erhöhen sie den Druck auf China, indem sie die militärische Zusammenarbeit mit Japan und Vietnam ausbauen.

China befindet sich mit Japan in einem territorialen Konflikt über die Inselgruppe Senkaku. Im Falle Vietnams planen die USA das bestehende Waffenembargo aufzuheben, und so Vietnam zu ermöglichen die hochmodernen P3-Orion-Überwachungsflugzeuge zu erwerben. Dieser Schritt könne, so chinesische Militärexperten, die Spannungen beider Länder im Südchinesischen Meer erhöhen.

China sieht aber keine Notwendigkeit auf diese „Offensive“ zu reagieren, sondern wird seinen bisherigen Weg fortsetzen und „Ruhe bewahren“, denn die USA seien dabei „die Kontrolle über ihren Rhythmus zu verlieren“, schlussfolgert Sina Military.

Ganz neutral verhält sich aber auch China nicht im Nahen Osten. So wird berichtet, dass China sein DF-21 Raketensystem an Saudi Arabien verkauft hat. Gleichzeitig führte das chinesische Militär im August zum ersten Mal ein gemeinsames Manöver mit dem Iran im Persischen Golf durch.

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