"Wir haben es uns anders überlegt" - USA stoppen Truppenabzug aus Afghanistan - 10.000 GIs bleiben

Quelle: RT
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Angesichts der jüngsten militärischen Taliban-Aktivitäten in Afghanistan haben die USA entschieden beinahe 10.000 Soldaten im Land zu belassen. Noch 2011 versprach der US-Präsident Obama, ein befriedetes Land zu hinterlassen. Der US-Analyst Ivan Eland vermutet, dass der Konflikt an zusätzliche Brisanz gewinnen könnte, wenn Taliban-Kämpfer zum "Islamischen Staat" überlaufen - welcher dieses Jahr in Afghanistan Fuß fassen konnte. RT-Reporterin Gayane Chichakyan vergleicht die Konkurrenzsituation zwischen Taliban und "Islamischen Staat" mit den Entwicklungen zuvor im syrischen Bürgerkrieg. Laut Aussagen des ehemaligen Präsidenten von Afghanistan, Hamid Karzai, gegenüber RT, seien die USA selbst Schuld, dass die afghanische Armee nicht fähig sei, den Taliban effektiv entgegen zu treten.

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