Vater des ertrunkenen Aylan Kurdi begleitet seine Familie auf ihrer letzten Reise

Quelle: Ruptly
Quelle: Ruptly
Seinen wahrscheinlich schwersten Gang im Leben hatte Abdullah Kurdi gestern in Kobane zu gehen. In einem Fahrzeugkonvoi brachte der Mann die Leichen seiner Frau und seiner beiden Söhne, drei und fünf Jahre alt, aus der Türkei in ihre Heimatstadt nach Kobane in Syrien, um sie dort zu beerdigen. Ein Foto von seinem dreijährigen Sohn ging um die Welt, als man seinen leblosen Körper an einem Strand im türkischen Bodrum angespült fand. Die Familie des Mannes war bei dem Versuch, mit einem Schlauchboot nach Europa zu gelangen, ertrunken. Auf der Beerdigung erklärte der Vater, wie es zu dem Unglück kam und unterstrich, dass „er hoffe, dass seine Geschichte die Menschen dazu bringt, den Flüchtlingen mehr zu helfen“.