Ferguson: Behörden rufen Notstand aus – Weit über 100 Verhaftungen

Quelle: Ruptly
Quelle: Ruptly
Als Reaktion auf zwei Schießereien bei der Solidaritätskundgebung am Sonntag für Michael Brown haben die Behörden für Ferguson gestern den Ausnahmezustand ausgerufen. Zuerst kam es am Abend zu einer Schießerei zwischen zwei rivalisierenden Gangs, die Panik unter den Demonstranten verursachte. Später soll ein 18-Jähriger das Feuer auf Polizeibeamte eröffnet haben. Die Polizisten schossen ihn nieder und verletzten ihn schwer. Die Beamten befinden sich seit dem Vorfall im Urlaub. Auch gestern kam es wieder zu Protesten mit über hundert Verhaftungen. Zuerst wurden über 50 Protestierende festgenommen, die eine Polizeiabsperrung durchbrachen, aber sich dennoch friedlich verhielten. Die zweite Verhaftungswelle von auch rund 50 Demonstranten geschah bei der Blockade einer Straße. Außerdem gab es den ganzen Abend über weitere einzelne Verhaftungen, wie im Video zu sehen ist.